„Sehr überraschend“

Paukenschlag! Ried trennt sich von Ibertsberger

Aus und vorbei! Robert Ibertsberger ist nicht mehr Trainer der SV Ried. Christian Heinle, der bereits im vergangenen Herbst als Interimscoach bei den Oberösterreichern tätig war, ist ab sofort Cheftrainer. Das gab Österreichs Bundesligist am Dienstag bekannt.

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Nur ein Sieg in den letzten sieben Spielen, der daraus resultierende Absturz in der Qualifikationsgruppe und der Aufstand der Fans nach dem Last-Minute-K.-o. am Samstag gegen WSG Tirol - das war zu viel für die Ried-Bosse. Trainer Robert Ibertsberger musste nach nur elf Partien und einem Punkteschnitt von 1,36 auf der Trainerbank der Innviertler noch vor dem Cup-Finale am 1. Mai gegen Red Bull Salzburg gehen.

„Es war für mich sehr überraschend und unvorhersehbar. Mir hat die Arbeit im Verein und mit den Spielern viel Spaß gemacht. Wir haben gemeinsam das Cupfinale erreicht und ich war überzeugt, dass wir die Liga halten und dann Zeit für die nächsten Schritte hätten. Das ist jetzt leider für mich nicht mehr möglich“, so Ibertsberger.

Ibertsberger hatte in Ried erst am 1. Jänner angeheuert, zuvor war er schon von 2010 bis 2017 in verschiedenen Funktionen für den Club tätig gewesen. Unter seiner Ägide schafften die Rieder den Einzug ins ÖFB-Cup-Finale (Gegner ist am 1. Mai Salzburg), in der Bundesliga gelangen in neun Spielen allerdings nur zwei Siege und drei Remis bei vier Niederlagen. In der Tabelle der Qualifikationsgruppe war die Spielvereinigung durch die 2:3-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen die WSG Tirol von Platz eins auf vier abgerutscht, hat aber nur einen Zähler Rückstand auf die nun führende Admira.

Für die Clubverantwortlichen war das offenbar Grund genug für eine Ablöse, sie nutzten dafür nach eigenen Angaben eine Ausstiegsklausel im Vertrag mit Ibertsberger. „Wir befinden uns in einer sehr heiklen Situation. Das Ligaformat mit der Punkteteilung macht es schwierig, auf bereits erarbeitete Erfolge aufzubauen und etwas mehr Ruhe und Zeit für Entwicklungen zu haben. Die aktuelle Tabellensituation und die Umstände dahinter sind die Auslöser für diese harte Entscheidung“, begründete Vereinspräsident Roland Daxl die Entscheidung.

„Wir befinden uns in einer sehr heiklen Situation. Das Ligaformat mit der Punkteteilung macht es schwierig, auf bereits erarbeitete Erfolge aufzubauen und etwas mehr Ruhe und Zeit für Entwicklungen zu haben. Die aktuelle Tabellensituation und die Umstände dahinter sind die Auslöser für diese harte Entscheidung“, betont SVR-Präsident Roland Daxl. „Der Mensch und Trainer Robert Ibertsberger hat immer 100 Prozent für den Verein gegeben. Dennoch sind wir nach der Halbzeitanalyse der Qualifikationsgruppe gemeinsam zum Entschluss gekommen, dass wir in der jetzigen Situation eine Veränderung brauchen.“

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