25.03.2022 16:00 |

Wie gibt‘s das?!

Victim Blaming: Wenn aus Opfern Täter werden

Wenn es zu einer Straftat kommt, stellt sich schnell die Frage: Wer ist schuldig? Eigentlich sollte die Antwort ganz eindeutig sein: die Person, die die Tat ausgeführt hat - sprich: der Täter oder die Täterin. Gerade bei Sexualdelikten oder in Fällen von häuslicher Gewalt suchen viele Menschen allerdings die Schuld beim Opfer: Was hatte er/sie zu dem Zeitpunkt an? Wie viel wurde vorher getrunken? Will die Person vielleicht nur Aufmerksamkeit? Bei diesen Fragen handelt es sich ganz eindeutig um das so genannte Victim Blaming. Was das genau ist, wieso dieses „Phänomen“ so gefährlich ist und inwiefern man es vermeiden könnte erklärt Rechtsanwältin Mag. Sonja Aziz in dieser Folge von „Wie gibt’s das?!“ mit Annie Müller Martínez.

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Auch im Gerichtssaal kommt es häufig zu Victim Blaming: „Letztlich beschäftigt man sich in einer Verhandlung vielleicht die erste Viertelstunde mit der Tat und dann geht’s sehr schnell um das vermeintliche Fehlverhalten eines Opfers und ob denn dem Opfer überhaupt geglaubt werden kann, so wie es sich äußert“ beschreibt Rechtsanwältin Mag. Sonja Aziz.

Warum gibt man Opfern die Schuld für ein Verbrechen? Wie reagiert ihr bei Victim Blaming? Schreitet ihr ein? Diskutiert gerne mit!

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