
Im Fall des Brandes eines Einfamilienhauses in Tulln (Niederösterreich) vom Donnerstagabend ist Untersuchungshaft über den 45-jährigen Beschuldigten verhängt worden. „Befristet ist diese vorerst bis 4. April,“ teilte Leopold Bien, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, am Montag mit. Ermittelt wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes, weiters steht versuchte Brandstiftung im Raum.
Der 45-Jährige soll seine Familie mit dem Umbringen bedroht und anschließend Feuer in dem Haus gelegt haben. Der Beschuldigte soll dabei eine brandbeschleunigende Flüssigkeit auf einen Teppich im Vorraum geschüttet und diesen angezündet haben.
Verletzt wurde niemand, die 42-jährige Ehefrau und drei Kinder - zwei 18-jährige Söhne und die elfjährige Tochter - retteten sich ins Freie. Die Flammen wurden rasch gelöscht, für den Niederösterreicher klickten umgehend die Handschellen. Ein Alkotest verlief positiv. Bei der Einvernahme machte der Beschuldigte keine Angaben.









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