Das steirische Landeskriminalamt hat nach umfassenden Ermittlungen einen Schlepper-Ring zerschlagen. Mindestens sieben Männer wurden festgenommen, die zwei mutmaßlichen Haupttäter - ein Iraker (40) und ein Tunesier (42) - sind nun in Graz in Haft. Die Bande soll über 100 Menschen - Afghanen, Iraker, Pakistani - illegal in die Steiermark gebracht haben. Dabei wurden rund 280.000 Euro lukriert, wie die Landespolizeidirektion am Freitag mitteilte.
In der Justizanstalt Jakomini in Graz warten die Schlepper nun auf ihren Prozess. Die Organisation rund um die beiden Hauptverdächtigen steht im Verdacht, bei 24 Fahrten insgesamt 102 Flüchtlinge aus dem Irak, Pakistan und Afghanistan illegal in die Steiermark gebracht zu haben. Dabei verwendeten sie angemietete Fahrzeuge aus Slowenien.
Bei ihren illegalen Aktionen lukrierten die Männer rund 280.000 Euro. Bei ihrer Einvernahme zeigten sich die Männer nicht geständig.
Österreichweit wurden 2021 40.000 Flüchtlinge aufgegriffen. Das ist fast doppelt so viel wie 2020, aber deutlich weniger als 2012 bis 2017.
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