Stau und langes Warten

Land NÖ lenkt ein und plant jetzt neue Teststation

Bis zu vier Stunden stehen Waldviertler derzeit im Stau, um in der behördlichen Teststraße in Zwettl einen PCR-Coronatest zu machen. „Eine untragbare Situation“, ärgern sich viele Betroffene. Nach den „Krone“-Berichten lenkt das Land ein - und kündigt jetzt eine weitere Station für behördliche Testungen in Zwettl an.

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Chaos pur herrscht derzeit im Waldviertel. Weil der Großteil der Infizierten und Verdachtsfälle in die behördliche Teststraße nach Zwettl pilgert, kommt es dort - wie berichtet - zu teilweise massiver Staubildung. Bis zu vier Stunden warten Betroffene derzeit auf den Test im Auto. Folgen hat das freilich auch für die Stadt. „Die Schulbusse haben enorme Verspätungen und sogar die Spitalszufahrt ist wegen der kilometerlangen Kolonne blockiert“, sind die Zwettler verärgert.

Polizei regelt Verkehr vor Spital
Zumindest Letzteres konnte man beim Land aber rasch lösen. Die Polizei regelt in Abstimmung mit den Behörden jetzt den Verkehr im Bereich des Spitals. „Die Zufahrt zum Klinikum war und bleibt frei“, wird betont. Auch bezüglich der langen Wartezeiten gelobt man beim Land aber baldige Besserung. „Wir planen, eine weitere Station für behördliche Tests im Waldviertel zu errichten“, verriet Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig der „Krone“. Mittlerweile steht fest: Ab Donnerstag wird in Edelhof eine Walk-In-Station eröffnet, welche die behördliche Teststraße entlasten soll.

Vor-Checks als „taugliches Mittel“
Seitens des Sanitätsstabes wird darauf hingewiesen, auch die anderen behördlichen Teststraßen im Land - insbesondere die für Waldviertler nahe gelegene in Krems - zu nutzen. Zudem wird an alle Betroffenen appelliert, die auch bei den Schnelltest-Stationen aufliegenden Wohnzimmer-Tests vor einer etwaigen Freitestung zu verwenden. Der Hintergrund: Sieben von zehn Personen, die sich behördlich freitesten wollen, sind weiterhin positiv, tragen aber massiv zur Staubildung bei den Stationen bei. „Uns ist es ein Anliegen, den Menschen Wege zu ersparen. Vor-Checks mittels Antigentests sind dafür ein taugliches Mittel. Das wird auf Dauer die Wartezeiten reduzieren“, heißt es.

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