29.01.2022 14:00 |

Neubau Eisarena

Mögliche Lösung im Kampf um jeden Millimeter Eis

Als einzige Landeshauptstadt neben Eisenstadt besitzt die Stadt Salzburg keine ganzjährig nutzbare Eishalle. Die neuen Pläne rund um den Umbau im Salzburger Volksgarten werden von den Eissportverbänden mit offenen Armen empfangen. Denn seit vielen Jahren müssen die Verbände um jeden Millimeter Eis kämpfen.
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Die von der „Krone“ veröffentlichten Pläne des geplanten Eishallen-Neubaus im Salzburger Volksgarten lassen auch die anderen Eissportvereine nicht kalt. Carmen Kiefer, Präsidentin des Salzburger Eiskunstlaufverbandes, ist von den Plänen begeistert: „Eine große Halle wäre eine tolle Sache, ein echter Quantensprung!“

Ihr geht es vor allem um eine ganzjährig nutzbare Halle: „Die hat für uns oberste Priorität. Momentan ist die Infrastruktur zu schwach für eine Stadt wie Salzburg.“ Kiefer führe seit 20 Jahren schon Gespräche mit der verantwortlichen Politik, in den letzten zwei Jahren sei endlich etwas weitergegangen. Genügend Eiszeit zu bekommen, sei wegen der vielen interessierten Vereine teilweise ein regelrechter Kampf um jeden freien Millimeter Eis, eine Erweiterung wäre laut Kiefer ein echter Gewinn für den gesamten Eissport.

So sieht es auch Hans Fischbacher, „Präse“ des Salzburger Landesverbands der Eis- und Stockschützen. Der kann den Plänen ebenfalls viel abgewinnen, sieht die Sache unter einer Bedingung sehr positiv. „Wenn die neue Arena die Stockschützen weiter so oft reinlässt, bin ich begeistert.“

Eisstocksport hofft auf weitere Zusammenarbeit
Ohne Zugang hätte der Eisstocksport ein Riesenproblem. „Für uns ist es lebenswichtig, dass wir aufs Eis dürfen. Eine reine Eishockeyhalle wäre wahnsinnig schlecht für uns.“

Mit Red Bull habe man seit Jahren eine gute Zusammenarbeit. „Sie haben zwar natürlich die Oberhand, ein Problem hat es aber noch nie gegeben“, weiß Fischbacher.

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