So, 23. September 2018

Superbequem

29.04.2011 10:56

So findest du dein Traum-Sofa

Ob cooles Design, romantischer Look oder ganz einfach nur bequem: Erst das Sofa macht das Wohnzimmer zur richtigen Freizeit-Relaxzone. Kein Wunder also, dass dieses Möbelstück zu den beliebtesten und auch meistgenützten Einrichtungsgegenständen zählt. Dementsprechend groß ist auch das Angebot. Einige Tipps für die Suche nach „dem Richtigen“...

Bekannte Top-Designer wie etwa „Rolf Benz“ machen es ebenso zum Herz- und Meisterstück ihrer jeweiligen Kollektionen wie schwedische Einrichtungshäuser: In Design, Farb- und Materialwahl und nicht zuletzt in den möglichen Zusatzfunktionen der jeweiligen Sofas finden nicht nur aktuelle Wohntrends, sondern auch persönliche Wohnphilosophien ihren Niederschlag.

Hauptsache gemütlich – und ehrlich!
Ganz unabhängig davon, ob man sich für ein Sofa der Luxuskategorie oder für das Sparmodell entscheidet, ist das wichtigste Auswahlkriterium die Gemütlichkeit. Denn auf Sofas wird nicht steif gesessen, sondern die meiste Zeit so richtig lässig herumgelegen und gefaulenzt.

Voraussetzung für diese Gemütlichkeit ist allerdings absolute Ehrlichkeit bei der Auswahl des Sofas. Wer sich z.B. ein superteures Designerstück förmlich „vom Mund abspart“ und in der Folge dann nur eines gerne tut, es nämlich von der Ferne zu bewundern, damit es auch möglichst lange schön und „unbefleckt“ aussieht, bringt sich selbst um den größten Trumpf jeder gelebten Sofa-Philosophie. Statusdenken bei der Auswahl des Sofas ist also ein absolutes „No go“! Besser, ein Stück zu wählen, das man sich guten Gewissens auch leisten kann und das man dann bedenkenlos, völlig frei und unbeschwert für so gut wie alles nützen kann, was einem gerade Spaß macht.

Ehrlichkeit ist aber nicht nur dann gefragt, wenn es um die Leistbarkeit geht. Auch bei der künftigen Nutzung im Alltag sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Mag das weiße Sofa auch noch so toll aussehen - wer Kinder hat, schafft sich damit nur einen Stressfaktor. Und allen Hundefreunden sei gesagt, dass auch der besterzogene Hund im Grunde seines Herzens die tiefe Überzeugung hegt, dass das Sofa letztlich nur zur Steigerung seines persönlichen Wohlbefindens geschaffen wurde. Und er daher auch nie den Kampf um den Platz am Sofa aufgeben wird – sei es heimlich in Abwesenheit der Menschen oder in der Stille der Nacht.

Die richtige Größe
Nach dem größten Fehler bei der Sofa-Auswahl befragt, sind sich viele Einrichtungsexperten einig, dass dieser in der Größeneinschätzung liegt. Denn die zierliche Sitzgruppe aus dem Ausstellungsraum kann sich zuhause als wahres „Platzmonstrum“ entpuppen. Hier sollte man sich also nicht auf Gefühl und Spekulation verlassen, sondern auf harte Fakten und Praxistests.

Tipp: Vor dem Kauf das Zimmer und den Platz, der für das neue Sofa zur Verfügung steht, genau (!) ausmessen und vielleicht eine kleine Skizze anfertigen. Mit den Beratern vor Ort die Skizze durchgehen und ihn aktiv nach seinen Vorschlägen (Ecksofa, Zweier- oder Dreiersitze, Kombinationsmodule etc.) fragen.

Ratsam ist es auch, vor der endgültigen Entscheidung probehalber die Maße der ins Auge gefassten Sitzgruppe z.B. mit einem Spagat auslegen, so bekommt man ein recht gutes Gefühl für die Dimensionen im Alltagsablauf. Überraschungen sind dabei häufig vorprogrammiert.

Apropos Größe: Nicht nur die des Wohnraumes, sondern auch die der künftigen Benutzer sollten bei der Sofa-Auswahl eine Rolle spielen, ebenso wie das Alter. Erfahrungsgemäß neigen größere Menschen (wie auch ältere!) dazu, lieber etwas höher zu sitzen.

Tipp: Der Komfort muss stimmen! Daher keine falsche Scheu und sich beim Kauf richtig Zeit fürs Probesitzen nehmen. Dabei darf auch ruhig „gelümmelt“ und superbequem gesessen werden, denn so soll es ja dann auch zuhause sein!

Und noch einige Kauf-Tipps
Sofas, gleich, ob unter den Namen „Sitzbank“, „Couch“, etc., gibt es heute in allen Farben, Formen, Größen und auch Preisklassen. Dabei gibt es naturgemäß große Qualitätsunterschiede, die für den Konsumenten manchmal nur schwer auf den ersten Blick erkennbar sind. Und nicht immer kann man sich darauf verlassen, dass teure Stücke auch qualitativ hochwertiger sind und umgekehrt.

Allerdings gibt der Preis schon einen Hinweis auf die Verarbeitung. Denn die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines guten Sofas liegen in Verarbeitung, Polsteraufbau und Bezug. Besonders hochwertige Stücke z.B. sind schichtenweise aufgebaut (Gestell plus Unterfederung, darüber meist Schaumstoffkern, Polsterwatte bzw. ein leichterer Schaumstoff, ein spezieller Spanstoff und abschließend der eigentliche Bezug), „Schnäppchensofas“ der preisgünstigsten Kategorie können auch schon mal lediglich aus einem speziellen sog. Integralschaum bestehen.

Neben der Form machen die Farbe und der Bezug die größte Wirkung des Sofas aus. Traditionell beliebt sind Lederbezüge. Hier gilt die Regel: Je teurer, desto "heikler"! Ungefärbte Lederbezüge sehen besonders edel aus, brauchen aber viel Pflege und sind empfindlich. Belastbarer (und preisgünstiger) sind dagegen meist gefärbte Leder. Nachteil: Da durch die Einfärbungen die Atmungsaktivität des Leders verloren geht, schwitzt man auf diesen Sofas besonders leicht. Am strapazierfähigsten sind synthetische Fasern wie etwa Viskose oder Polyamid.

Was Farbe und Muster betrifft, empfehlen sich grundsätzlich unifarbene Varianten, die mit der vorhandenen Wohnzimmer-Einrichtung harmonieren. Kleine, zierliche Elemente dürfen farbmäßig auch schon mal kräftig ausfallen, je größer und dominanter das Sofa, desto neutraler sollte die Farbwahl sein.

Und last, but not least: Bei den meisten Sofas besteht die Möglichkeit von Zusatzfunktionen und diversen Extras, wie etwa aufklappbar, ausziehbar, eigene Bettlade, integriertes Zeitschriftenfach etc. Diese Zusatz-Funktionen können sich jedoch als wahre „Preistreiber“ erweisen.

Tipp: Vor der Bestellung gründlich (und ehrlich!) überlegen, was man im Alltag wirklich an Zusatz-Extras benötigt und tatsächlich zum Wohlfühlen braucht!

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