Vater nach Angriff tot

Nach Bluttat: Verdächtige nicht vernehmungsfähig

Tirol
22.11.2021 12:54

Im Fall um den gewaltsamen Tod eines 57-Jährigen am Samstag im Tiroler Stubaital wird es wohl auch zu Wochenbeginn keine neuen Erkenntnisse geben. Die tatverdächtige Tochter (28) des Opfers könne aufgrund ihres Zustandes nach wie vor nicht einvernommen werden.

Dies werde sich am Montag auch „auf keinen Fall“ mehr ändern, sagte LKA-Leiterin Katja Tersch zur APA. Die 28-Jährige war weiterhin in der Innsbrucker Klinik in ärztlicher Behandlung. Ihr Vater war am Samstagnachmittag mit zahlreichen Schnitt- und Stichverletzungen tot aufgefunden worden.

Grund für Streit weiter unklar
Der genaue Tathergang sowie die Gründe für den Streit, welcher der Tat vorausgegangen sein soll, bleiben damit vorerst weiter unklar. Die Tochter dürfte den 57-Jährigen von sich aus besucht haben. Fest steht, dass die Frau selbst gegen 17 Uhr in der Leitstelle anrief und sagte, dass etwas Schlimmes passiert sei.

Als wahrscheinliche Tatwaffe wurde am Tatort ein Küchenmesser sichergestellt. Die 28-Jährige hatte Schnittverletzungen an den Händen erlitten.

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