09.11.2021 20:55 |

Wenig Überraschungen

Ressortverteilung: Das ist neue Grazer Regierung

Die neue links-linke Grazer Stadtregierung steht - am Samstag werden KPÖ, Grüne und SPÖ ihr Koalitionsprogramm der Öffentlichkeit präsentieren. Die Ressortverteilung steht inzwischen fest. Überraschungen blieben nahezu aus. Einzig, dass die Bau- und Anlagenbehörde doch zur ÖVP kommt, wundert dann doch sehr.

Die Neuaufteilung des Hauses Graz ist abgeschlossen - KPÖ, Grüne und SPÖ haben sich auf die Ressortverteilung in der Landeshauptstadt geeinigt. „Wir möchten, dass im Rathaus eine neue Kultur des Miteinanders einzieht. Darum war und ist es uns wichtig, mit allen auf Augenhöhe zu reden“, erklärt Elke Kahr, die von der KPÖ bei der Gemeinderatssitzung am 17. November als Bürgermeisterin vorgeschlagen wird.

ÖVP verantwortet mächtige Baubehörde
Schlüsselbereiche wie Finanzen, Verkehr, Stadtbaudirektion und Wohnen hat man sich behalten - dass man der ÖVP aber trotz der teils herben Kritik im Wahlkampf die mächtige Bau- und Anlagenbehörde überlässt, hat selbst bei den Schwarzen niemand erwartet. So sieht die Ressortverteilung nun im Detail aus:

  • Elke Kahr (KPÖ): Die künftige Bürgermeisterin verantwortet etwa neben der Präsidialabteilung die Magistratsdirektion, die Rathaus-Kommunikation und natürlich auch ihr Herzens-Ressort soziales Wohnen.
  • Judith Schwentner (Grüne): Die Vizebürgermeisterin in spe zeichnet für den Verkehr, die Stadtbaudirektion oder für das Umweltamt verantwortlich.
  • Manfred Eber (KPÖ): Der „Neue“ wird künftig unter anderem die Grazer Finanzen und auch das mächtige Personalamt lenken.
  • Robert Krotzer (KPÖ): Beim 34-Jährigen bleibt das Gesundheitsamt - dazu fast der komplette Pflegebereich inklusive der GGZ.
  • Kurt Hohensinner (ÖVP): Er wird sich weiter um die Bereiche Bildung, Familie und Sport kümmern. Neu sind für ihn die Märkte.
  • Günter Riegler (ÖVP): Kultur, Abteilung für Wirtschaft und Tourismusentwicklung - und dazu verantwortet der ehemalige Rechnungshofdirektor künftig auch die nicht unwichtige Bau- und Anlagenbehörde.
  • FPÖ: Wer auch immer die Nachfolge von Mario Eustacchio antritt, hat künftig viel Zeit für Parteipolitik. Einzig das Bürgerinnenamt (Reisepässe, Trauungen) blieb den Blauen. 
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