Pep tobt

Was ManCity-Coach Guardiola auf die Palme brachte

Fußball International
04.10.2021 07:35

Pep Guardiola verstand die Welt nicht mehr. Seine Jacke flog davon, seine Gestik war theatralisch. Was den Star-Coach von Manchester City im spektakulären Premier-League-Spitzenspiel bei Liverpool so erzürnte? Eine (wohl nicht nur von ihm als solche wahrgenommene) fragwürdige Schiri-Entscheidung zugunsten Liverpools.

Die 73. Minute, Citys Gabriel Jesus hatte vor wenigen Minuten den Ausgleich zum 1:1 erzielt, nachdem Sadio Mane zuvor die „Red“ mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Liverpools James Milner foult Bernardo Silver - schwer Gelb-verdächtig. Für Milner, der schon vorbelastet war, hätte das Gelb-Rot bedeutet. Referee Paul Tierny aber wollte nicht noch einmal in die Tasche greifen und ließ Milner ungeschoren davonkommen. Das brachte Guardiola auf die Palme. Er beschwerte sich wild gestikulierend und theatralisch beim vierten Offiziellen und forderte die „Gelbe“. Vergeblich.

Gelb Kassiert
Stattdessen kassierte Pep selbst wenig später Gelb. Weil er schon wieder die Welt nicht verstand, weil sein Schützling Bernardo Silva die Gelbe kassiert hatte, weil er sich über ein vermeintliches Foul gegen ihn beklagt hatte.

Ausgiebig gejubelt, herzhaft umarmt
Und noch einmal wurde Guardiola höchst emotional. Allerdings in positiver Hinsicht. Beim (glücklichen) Tor von Kevin De Bruyne in Minute 81 zum 2:2-Endstand wollte er am liebsten die ganze Welt umarmen (anstatt sie nicht zu verstehen).

Guardola jubelt über das Tor zum 2:2 von Kevin De Bruyne. (Bild: EPA)
Guardola jubelt über das Tor zum 2:2 von Kevin De Bruyne.

Tatsächlich umarmte er nach Schlusspfiff dann seinen Kollegen Jürgen Klopp. Und das sehr herzhaft.

Guardiola und Klopp umarmten sich nach Schlusspfiff herzhaft. (Bild: AP)
Guardiola und Klopp umarmten sich nach Schlusspfiff herzhaft.

Na bitte, geht doch.

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(Bild: KMM)



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