09.09.2021 15:01 |

Rote oder blaue Pille?

Erster Trailer zeigt Keanu Reeves in „Matrix 4“

War alles nur ein Traum? Mehr als 18 Jahre nach dem Finale der „Matrix“-Trilogie bringen Filmemacherin Lana Wachowski und Filmstudio Warner Bros die Kult-Reihe mit Keanu Reeves als Auserwählten zurück auf die große Leinwand. Jetzt gibt es den ersten Trailer zu „The Matrix: Resurrections“ - und der wirft wenig überraschend mehr Fragen auf, als er beantwortet. Rote oder blaue Pille: „Es ist deine Entscheidung“! Ab dem 23. Dezember soll „The Matrix Resurrections“ in den heimischen Kinos laufen.

Ein Wiedersehen mit Keanu Reeves als Neo und Carrie-Anne Moss als Trinity galt lange Zeit als unwahrscheinlich, ist nun aber trotzdem Realität geworden. Die „Matrix“-Trilogie zählt zu den einflussreichsten Blockbuster-Reihen der Filmgeschichte. Nach dem wahrhaft revolutionären „Matrix“ im Jahr 1999 folgten 2003 „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“.

Was die Filme zum globalen Hit machten: Die unterhaltsame Kombination aus spektakulären Action-Sequenzen, stylischen Lack- und Leder-Outfits und Philosophie. Fraglich ist nun vor allem, ob es Regisseurin Lana Wachowski - Schwester Lilly Wachowski ist diesmal nicht mit von der Partie - gelingt, die Rückkehr in die Welt der „Matrix“ plausibel erscheinen zu lassen und die hochgesteckten Erwartungen der Fans zu erfüllen.

Einen ersten Eindruck liefert jetzt ein erster, mit Hochspannung erwarteter Trailer. Wobei schon in einem kurzen Teaser - oder besser gesagt rund 180.000 Variationen von Schnipseln aus dem Original von 1999 - angedeutet wurde, dass Neo im Traum in die Vergangenheit reist. Beim Blick auf „WhatIsTheMatrix“ musste man sich entscheiden, so wie sich Neo damals im Film für die rote oder blaue Pille entscheiden musste.

Es folgt ein erster Vorgeschmack auf die Fortsetzung. So fragt darin ein bärtiger, sichtlich älterer Neo seinen Therapeuten (Neil Patrick Harris, „How I met your mother“), ob er verrückt ist. Denn Neo, zumindest wird ihm dies eingeredet, scheint die Fähigkeit verloren zu haben, Realität von Fiktion zu unterscheiden. Auffallend: Der Therapeut spricht Neo mit seinem Matrix-Namen Thomas an.

An seine Vergangenheit als Matrix-Messias kann sich Neo jedenfalls nicht erinnern. Außerdem plagen ihn seltsame Träume. Darin zu sehen sind einige der bekanntesten Momente aus dem ersten „Matrix“-Film: Trinitys Flucht vor der Polizei, die spektakuläre Befreiung von Morpheus, Neos plötzlich zusammenwachsender Mund beim Polizeiverhör, die Spiegelszene und auch die schwarze Katze im Stiegenhaus.

Zur Erinnerung: In Teil 1 hatte Neo ein Déjà Vu mit einer schwarzen Katze, die ihm binnen kürzester Zeit gleich zweimal über den Weg läuft. Und wie man draufhin erfahren konnte, sind Déjà Vu Fehler, die bei Änderungen der Matrix als Begleiterscheinung entstehen. Wie das ganze nun in „The Matrix Resurrections“ ins Bild passt, davon können sich Fans schon bald selbst überzeugen.

Die aus Teil 1 bekannten Bilder und Szenen werden im ersten Trailer schließlich abgelöst von einer ganze Fülle an kurzen Szenen und Bildern von Teil 4, die in gewohnter Manier mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten. Besonders rätselhaft: Ein junger Morpheus (gespielt von Yahya Abdul-Mateen II„Aquaman“), der mit dem gealterten Neo nicht nur spricht, sondern sogar die berühmte Kampfszene im Dojo aus Teil 1 „wiederholt“.

Kinostart von „The Matrix Resurrections“: 23. Dezember 2021!

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