17.06.2021 09:00 |

Renaturierung am Inn

Heimische Fische erobern Lebensraum zurück

30 verschiedene Fischarten waren früher im Inn zuhause, heute sind es nur noch einige wenige. Um diesen Trend zu stoppen, ist das Wiederherstellen von Laichgründen nötig. Beim Schlitterer Gießen zeigt das Land, wie’s geht.

Für den Erhalt der Artenvielfalt am Inn haben das Land Tirol, der WWF Österreich, der Tiroler Fischereiverband und die Gemeinde Schlitters in einer gemeinsamen Kooperation eine Renaturierung am Schlitterer Gießen erfolgreich abgeschlossen.

Seitenbach angebunden
Durch die Maßnahme wurde der Seitenbach wieder an den Ziller angebunden, der wenige Kilometer unterhalb in den Inn mündet. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der lokalen Fischpopulation im Zillertal“, sagte die zuständige Naturschutzreferentin LHStv. Ingrid Felipe.

Fischbestände in keinem guten Zustand
Die Fischbestände des Inns und seiner Zubringer befinden sich aktuell in einem nicht sehr guten Zustand. „Renaturierungen sind am Inn so wichtig, weil den Fischen aufgrund von Uferverbauungen, unpassierbaren Barrieren und dem Schwallbetrieb der Kraftwerke geeignete Rückzugs- und Laichhabitate fehlen.

Forellen und Inn-Äschen
Die erfolgreiche Renaturierung ist ein wichtiger Schritt, den Inn und seine Zubringer wieder ein Stück naturnäher und artenreicher zu machen", erklärt Gerhard Egger, Gewässerschutzexperte des WWF Österreich. Bei einem Lokalaugenschein stellten die Experten gestern erste Erfolge fest: Inn-Äschen und Bachforellen tummelten sich im neuen Gießen.

Philipp Neuner
Philipp Neuner
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