Der Lokalaugenschein von „Krone“ und der Umweltorganisation Global 2000 im Zentrum des Uralt-Reaktors von Krsko hat viele Steirer am Pfingstwochenende wachgerüttelt. Sofort gab es auch einen Aufschrei der steirischen Landtagsopposition. Die Enthüllungen lassen den Schrottmeiler jetzt wieder zum Fall für den Landtag werden. Die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl will diese Woche noch einen neuen Antrag einbringen.
„Die Landesregierung wird aufgefordert sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen und politischen Mitteln gegen die geplante Betriebsverlängerung des AKW Krsko einzusetzen, und dessen Stilllegung zu bewirken. Und sich im Zuge dessen in Form einer Stellungnahme an der bevorstehenden grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung zu beteiligen, in der insbesondere auf das unterschätzte Erdbebenrisiko und die ausstehende Lösung für ein geologisches Endlager in Slowenien und Kroatien fokussiert werden soll", betont die Grüne Klubobfrau.
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