"Gott sei Dank sind die Bänder nicht in Mitleidenschaft gezogen", atmete Ernst Vettori, sportlicher Leiter im ÖSV, auf. "Sein Antreten bei der Weltmeisterschaft ist nicht in Gefahr." Um WM-Medaillen geht es von 24. Februar bis 6. März in Oslo.
Sofort mit Therapie begonnen
Stecher begann sofort mit der Therapie. Die behandelnden Ärzte sprachen sogar davon, dass er bereits kommendes Wochenende beim Weltcup in Chaux Neuve in Frankreich wieder starten könne.
Der 33-Jährige, der vor einer Woche in Schonach zum ersten Mal nach 14 Jahren wieder das Gelbe Trikot des Weltcup-Führenden übernommen hat, blickt bisher auf eine eindrucksvolle Saison zurück. Bei sieben Starts lief Stecher fünfmal auf das Podest und feierte dabei zwei Siege. Sich selbst bezeichnete der Steirer im Vorfeld des Heim-Weltcups in Tirol, wo er im Vorjahr einen Sieg gelandet hatte, als den entspanntesten und cleversten Stecher seiner Karriere.
Stecher war in seiner langen Laufbahn bereits von mehreren schweren Knieverletzungen, darunter einem Kreuzbandriss und Knorpelschäden, zurückgeworfen worden. "So schlimm fühlt es sich diesmal zum Glück nicht an", hatte der Weltcup-Leader noch vor den Untersuchungen in Innsbruck gesagt. Für Stecher rückte am Freitag im Mannschaftsbewerb, dem einzigen vor der WM, David Kreiner ins österreichische Team.
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