27.02.2021 12:00

RB Salzburg verliert

Mit einem „Neuner“ holt sich Austria die Führung

Sturms Ajdin Islamovic behält auch im Spitzenspiel der 7. Runde in der eBundesliga gegen Red Bull Salzburg seine perfekte Bilanz. Der neue Tabellenführer heißt aber Austria Wien. Die Veilchen besiegen St. Pölten mit 9:0. Tabellenschlusslicht bleibt weiter Altach.

FK Austria Wien- spusu SKN St. Pölten
Der FK Austria Wien lässt gegen spusu SKN St. Pölten nichts anbrennen. Marcel Holy kann Gerhard Haas die erste Niederlage seiner Teambewerb-Saison beibringen (4:1). Auch sein violetter Teamkollege Filip Babic behält gegen St. Pöltens Asko Muratovic die Oberhand (4:2). Für das Highlight aus violetter Sicht sorgt aber Armin Kamenjasevic mit einem 9:1-Kantersieg über Furkan Cengiz. Damit bleibt er auch im siebenten Spiel ungeschlagen und hat mit 34 Toren die meisten aller eBundesliga-Spieler erzielt. Außerdem stürmt die Austria mit diesem „Neuner“ an die Tabellenspitze.

TSV Prolactal Hartberg - LASK
TSV Prolactal Hartberg kann sich vom vorletzten Tabellenplatz nicht empor kämpfen. Dafür ist der LASK eine Nummer zu groß. Bei den Linzern gewinnen Aleks Bejko und Sandro Poschinger ihre Spiele gegen Alaa Echrin (5:2) und Rene Nussbaumer (1:0). Immerhin erobert Adam Mahmoud beim 2:2 gegen Fabian Wild den Ehrenpunkt für die Hartberger. Dem LASK fehlen als neuer Siebenter nur noch drei Punkte auf die Admira und Platz 6, der einen Finalplatz bedeutet.

SV Guntamatic Ried - SK Rapid Wien
Der SK Rapid Wien kann den Schwung aus dem Sieg gegen Salzburg mitnehmen und die SV Ried glatt mit drei Siegen in drei Spielen niederringen. Von den Innviertlern am Knappsten an einem Punkt dran ist noch Noah Geisböck bei seinem 1:2 gegen Mario Viska. Viska ist damit bereits fünf Spiele hintereinander ungeschlagen. Benjamin Zidejs 2:0-Sieg über David Winter und Dominik Lampachers 4:2 über Daniel Bramberger machen den grün-weißen Erfolg perfekt. Den Hütteldorfern fehlen nach dieser Runde nur noch zwei Punkte auf die viertplatzierten Salzburger.

WSG Swarovski Tirol - FC Flyeralarm Admira
Das direkte Duell der Finalplatz-Anwärter WSG Tirol gegen Flyeralarm Admira verläuft genauso spannend wie erwartet. Nachdem sich Thomas Grubauer (WSG) und Toni Stojanovic (ADM) 2:2-Unentschieden trennen, kann Admiras Heinz Knapp Fatih Bulut 1:4 besiegen. Weil Tirols heuer bestem eBundesliga-Spieler Mustafi Arabaci aber ein souveränes 4:0 über Petar Radosavljevic (ADM) gelingt, nehmen beide Mannschaften vier Punkte aus dieser Runde mit. Damit verteidigen die Niederösterreicher vorerst Platz 6, der gerade noch die Qualifikation für die Meistergruppe bedeuten würde.

CASHPOINT SCR Altach - RZ Pellets WAC
Die Altacher können auch gegen den WAC ihren Torschnitt von einem erzielten Treffer pro Spiel nicht steigern und bleiben daher Letzter. Jeweils ein Tor in jeder der drei Partien ist zu wenig, um zu punkten - immerhin fallen bei FIFA-21 ja generell viele Tore. Der RZ Pellets WAC holt das Punktemaximum von neun Zählern dank eines 2:1-Sieges von Daniel Spajic über Mert Buyar. Mit dem selben Ergebnis schlägt Alexander Kukolja (WAC) Emre Celikkaya (ALT). Und Kevin Iber macht den Kärntner Sweep mit seinem 3:1 über Julien Schuchter perfekt. Dabei kann sich der WAC sogar erlauben, seinem bisher besten Mann Daniel Spajic (5 Siege, 1 Niederlage) eine Pause zu gönnen.

FC Red Bull Salzburg - SK Puntigamer Sturm Graz
Nächster Rückschlag für Meister FC Red Bull Salzburg. Wie schon gegen Rapid können die Bullen auch gegen Puntigamer Sturm Graz nur in einem der drei Duelle punkten. Diesmal ist es Sercan Kara (RBS), der im Spitzenspiel der eBundesliga-Stars Philipp Gutmann (STU) 3:1 besiegt. Muhittin Yösavel fährt für Sturm aber einen knappen 3:2-Erfolg über Fabio Özelt ein. Und Ajdin Islamovic (STU) bleibt der Spieler des Turniers. Sein 4:0 über Maximilian Mayrhofer ist sein siebenter Sieg im siebenten Spiel. Er ist damit weiterhin der einzige eBundesliga-Spieler mit einer perfekten Bilanz.

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