Welle der Empörung

Megaschweinestall in Gralla beschäftigt nun Bund und Land

Steiermark
08.12.2010 11:23
Die Welle der Empörung über die geplante Tierfabrik in den südsteirischen Gralla-Auen erreicht jetzt auch die hohe Politik in Graz und Wien. Die Grünen wollen das Raumordnungsgesetz auf Landesebene novellieren, die SPÖ ruft Minister Berlakovich um Hilfe an.

Der Widerstand kennt keine (Partei-)Grenzen: Allen voran treten die beiden Standortgemeinden Gralla mit SPÖ-Bürgermeister Hubert Isker und Ragnitz mit ÖVP-Chef Rudolf Rauch an der Spitze gegen das Projekt der PIG Ferkel GmbH an. Die Bürgerinitiative "Nein zur Schweinefabrik" wurde aus der Taufe gehoben, Unterschriften sammelt man seit Wochen eifrig.

Grüne für Novellierung der Raumordnung
Auf Bundesebene will der SPÖ-Abgeordnete Josef Muchitsch jetzt bei Minister Niki Berlakovich mit dem Fall vorstellig werden, in der Steiermark strebt Lambert Schönleitner von den Grünen eine Novellierung des Raumordnungsgesetzes an. "Betroffene Gemeinden müssen sich gegen Massentierhaltungsbetriebe wehren können! Ein Instrument dafür wäre, wenn solche Ställe vom Gemeinderat als Sondernutzung im Freiland ausgewiesen werden müssten. Damit könnten die Kommunen solche Projekte, die niemand will, verhindern", schlägt Schönleitner vor.

von Barbara Winkler, "Steirerkrone"

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Steiermark
08.12.2010 11:23
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt