26.01.2021 12:20 |

„Gemeinde“-Serie

Märchenhafte Zeitreisen in St. Georgen am Längsee

Historische Mauern, Kultur und Genuss sowie viel Natur: Der Längsee, die Burgen, das Stift, Wein und Theater locken nach St. Georgen am Längsee. Sogar die Walt Disney-Studios ließen sich von Burg Hochosterwitz inspirieren, um nach dem Kärntner Vorbild ein Schloss für Cinderella zu erschaffen.

Märchenhaft sind auf Hochosterwitz auch die Ritterkämpfe, Falkenschauen und Mittelalterfeste, doch erst am 4. März dürften die Tore wieder geöffnet sein. Die Familie Khevenhüller, die heute noch die Anlage erhält und erlebbar macht, lieferte einst edle Pferde aus Spanien für den damaligen König und späteren Kaiser Maximilian, was die Spanische Hofreitschule in Wien begründete.

Zerstörung und Aufbau gehören zur Geschichte der Burg Taggenbrunn, von wo einst Kärnten regiert wurde: 1308 wurde Otto von Liechtenstein-Murau zum Landeshauptmann von Kärnten berufen, Taggenbrunn wurde sein Wohnsitz.

Seit 2011 hat die Unternehmerfamilie Riedl die Ruine und die umliegenden Gebäude restauriert und im Vorjahr die Taggenbrunner Festspiele gestartet.

Das Benediktinerinnenkloster am Längsee war in gut 100 Jahren auch Priesterseminar, Lazarett, Lungenheilanstalt, Schule, Bildungshaus und ist heute ein Stift mit Hotel und Seminarzentrum.

Nach dem Schwimmen im Längsee mundet ein in der Gegend gewachsener und gekelterter Wein.

Daten und Fakten: St. Georgen am Längsee, Bezirk: St. Veit, Einwohner: 3609, Fläche: 69,7 km2, Seehöhe: 560 Meter, Bürgermeister: Konrad Seunig (SPÖ), 1. Vizebürgermeister: Hannelore Fischer (SPÖ), 2. Johann Wolfgang Grilz (FPÖ). Der Gemeinderat setzt sich aus 23 Mandataren zusammen: 11 Mandatare von der SPÖ, 6 FPÖ, 5 ÖVP, 1 Bürgerforum Längsee-Hochosterwitz. Amtsinhaber Konrad Seunig stellt sich im Februar wieder der Wahl. Die FPÖ schickt Wolfgang Grilz, die ÖVP Ewald Göschl ins Rennen.

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler
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