18.01.2021 17:27 |

Skilehrer aus Ausland

AGES bestätigt britische Virusmutation in Jochberg

Nun ist es offiziell: Am Montagabend bestätigten die Behörden in Tirol, dass die 17 angehenden Skilehrer in Jochberg tatsächlich die besonders ansteckende Mutation B 1.1.7., besser bekannt als die „Briten-Variante“, aufgeschnappt haben. Die gute Nachricht: Die Skifahrer dürften unter sich geblieben sein, im Ort liegen sonst keine auffälligen Testergebnisse vor.

Die zwölf jungen Briten, je ein Ire, Este, Isländer, Spanier und Holländer wurden laut AGES allesamt positiv auf die neue Virusmutation getestet. Sie gilt als besonders ansteckend und hat bereits in zahlreichen Ländern Europas die Zahl der Ansteckungen wieder in die Höhe getrieben. Laut dem Jochberger Bürgermeister Günter Resch waren die jungen Skilehrer zwischen Oktober und Dezember angereist. Im Gästehaus einer ortsansässigen Skischule hatten sie Quartier bezogen. Sie wollen ihre skifahrerischen Kenntnisse so weit voranbringen, dass sie sich dann zum Skilehrer ausbilden lassen können. Britische Medien berichteten allerdings auch von „rauschenden Partys“.

Mutation in Schach gehalten?
Nach dem ersten Bekanntwerden der auffälligen Ergebnisse wurden großflächige Testungen in der Gemeinde Jochberg organisiert. Über 70 Prozent der Jochberger nahmen das Test-Angebot wahr. „Im Zuge dieser Testungen konnten bei der Jochberger Bevölkerung drei positive Testergebnisse ermittelt werden, welche jedoch keine Auffälligkeiten auf eine Mutation aufwiesen“, so Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes CORONA.

Auch kein Mutationsverdacht in Kitzbühel
Auch aus den Massentestungen im Bezirk Kitzbühel haben sich bisher keine weiteren Verdachtsfälle auf eine Virusmutation ergeben. Am Montagabend hatten sich bisher rund 5500 Personen für einen PCR-Test angemeldet. Über 5250 Testungen waren bereits zuvor durchgeführt worden. Es lagen insgesamt 58 positive sowie 4239 negative Ergebnisse vor.

„Jede Person, die sich testen lässt, hilft mit, die Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Insofern möchten wir uns seitens des Einsatzstabes bei allen Menschen bedanken, die an der Testaktion teilgenommen haben oder noch teilnehmen. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie", sagt Rizzoli. Bis 18 Uhr am Montagabend bestand noch die Möglichkeit einer Testung.

 Tiroler Krone
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