06.11.2020 11:45 |

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Drei Tiroler Skigebiete in den Top-10 im Alpenraum

Alle zwei Jahre werden in 55 Skigebieten der Alpen Wintersportler nach ihrer Zufriedenheit mit Pisten, Liften und Rundherum befragt. In der neuesten Ausgabe der Studie „Best Ski Resort“ mit Daten aus dem Winter 2019/20 stehen mit Sefaus-Fiss-Ladis, Gurgl und Ischgl drei Tiroler Skigebiete in den Top-10. Der Sieger kommt aus der Schweiz. Auf volle Pisten reagieren Gäste zunehmend allergisch.

Es ist laut Eigendefinition die größte Kundenzufriedenheitsanalyse für Skigebiete im Alpenraum. Im vergangenen Winter wurden knapp 40.000 Skifahrer und Snowboarder in 55 Skigebieten in Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz befragt.

Zermatt unschlagbar, Südtiroler am Stockerl
Das Walliser Skigebiet Zermatt mit seinem unvergleichlichen Matterhorn-Blick führt das im Jahr 2012 eingeführte Ranking bereits zum dritten Mal an. Gefolgt von den Südtiroler Skigebieten Gröden/Seiser Alm, Kronplatz und Arosa Lenzerheide in der Schweiz. Bewertet werden Pisten- und Beförderungsqualität ebenso wie Gastronomie, Kindertauglichkeit, Freundlichkeit und der Spaßfaktor. Letzterer erscheint angesichts der Corona-Ereignisse in einem neuen Licht. Die Studienautoren betonen, dass die Befragung noch vor Ausbruch der Krise stattfand.

Die Plätze acht bis zehn gehen nach Tirol
Für Österreich schafften es nur die Tiroler Skigebiete Serfaus-Fiss-Ladis (Platz 8), Gurgl (Platz 9) und Ischgl (Platz 10) in der Gesamtwertung in die Top-10. In einigen Kategorien erreichten die Tiroler Höchstwerte. So führt die Region Serfaus-Fiss-Ladis bei Familienfreundlichkeit einmal mehr die Liste der Besten an. Ischgl entschied die Kategorien „Beförderungskomfort“ und „Spaß und Unterhaltung“ für sich, dürfte sich nach den Schlagzeilen der vergangenen Monate aber nicht uneingeschränkt über diese Spitzenplätze freuen. Für heuer ist vieles ungewiss: Der Saisonstart wurde bereits von 26. November auf 17. Dezember verschoben. Zwischen den Stockerlplätzen und den Tirolern liegen noch St. Moritz (CH), Alta Badia (IT) und Saas-Fee (CH). 

Größe bleibt wichtig, Masse als Minuspunkt
Nach wie vor ist die Größe eines Skigebiets wichtig für die Wintersportler. Das geht aus der Studie hervor. Schneesicherheit, Pistenqualität und Beförderungskomfort gehören ebenfalls zu den entscheidenden Kriterien. Stark frequentierte Skigebiete würden zunehmend schlechter bewertet, beschreibt Studienautor Michael Partel eine Entwicklung: „Die Herausforderung der Zukunft ist, wie verteilen wir die Gästeströme, damit nicht der Eindruck von Masse entsteht.“

Claudia Thurner, Kronen Zeitung

 Tiroler Krone
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