27.08.2020 19:32 |

Horror-Tat in Schweden

Zwei Buben vergewaltigt und lebendig begraben

In Schweden hat sich am vergangenen Samstag eine wahre Horror-Tat ereignet: Zwei junge Männer im Alter von 18 und 21 Jahren vergewaltigten und misshandelten zwei minderjährige Jugendliche auf einem Friedhof in der Stadt Solna über mehrere Stunden, beraubten sie auch noch. Anschließend begruben sie die beiden Burschen lebendig und überließen sie ihrem Schicksal. Sie wurden nur deshalb gerettet, weil ein Spaziergänger vorbeikam und die Polizei verständigte. Das Alter der Opfer ist derzeit noch nicht bekannt.

Bei den beiden Tatverdächtigen, die sich mittlerweile in Haft befinden, soll es sich um einen Iraner und einen Araber handeln. Sie wollten den beiden Minderjährigen, denen sie kurz nach 23 Uhr in der Innenstadt begegneten, ursprünglich Drogen verkaufen. Als die Jugendlichen das ablehnten, begann ihr Martyrium, das mehr als zehn Stunden dauern sollte.

Minderjährige mussten Grube selbst ausheben
Die beiden jungen Männer zwangen ihre Opfer zum nahen Friedhof und begannen dort mit der Folter, die erst am Sonntagmorgen endete. Die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtete von einer „folterartigen und missbräuchlichen Gewalt“. Während der Nacht sollen die Täter ihre Opfer auch dazu aufgefordert haben, sich auszuziehen und die Grube auszuheben, in der sie schließlich begraben wurden. Sie erlitten außerdem Schnittverletzungen an den Beinen. Als sie schlussendlich gefunden wurden, sollen sie ansprechbar gewesen sein.

Kein Motiv: Opfer zufällig ausgewählt
Der Staatsanwalt Anders Tordai sagte: „Sie wurden mit einem Messer verletzt, aber es gab noch andere Gewaltanwendungen.“ Die Staatsanwaltschaft will gegen die Tatverdächtigen Anklage wegen schweren Raubüberfalls, schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung erheben. Die Polizei geht davon aus, dass es kein Motiv für diese Wahnsinnstat gibt. Die Minderjährigen wurden von den Tätern wohl zufällig ausgewählt.

Beide Männer sind bereits polizeibekannt. Der 21-Jährige hatte erst Anfang Juli eine Haftstrafe wegen Brandstiftung verbüßen müssen, weil er Molotow-Cocktails in ein Autogeschäft geworfen hatte. Er hat insgesamt bereits sechs Vorstrafen. Der 18-Jährige fuhr ohne Führerschein und kam 2019 wegen Autodiebstahls in eine Jugendanstalt. 

 krone.at
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