Schlaflose Besitzer

Marlene Bienert spricht ernstes Wort mit „Eddi“

Ein neuer Fall für Marlene Bienert, die seit ihrer Kindheit mit Vierbeinern kommuniziert. Ihre besondere Fähigkeit hat sie auch diesmal eindrucksvoll bewiesen: Der kleine Kater „Eddi“ nuckelte laut und ausdauernd an Kleidungsstücken, Decken und Bettwäsche. Seinen Besitzern raubte das den Schlaf, dazu kam die Sorge um eventuelle Folgeschäden. Marlene Bienert konnte dieses Verhalten „Eddi“ erfolgreich „ausreden“.

Laut Marlene Bienert besteht die telepathische Sprache der Tiere vereinfacht ausgedrückt aus Gefühlen, Bildern, Filmen, Gerüchen, Geschmack oder Geräuschen. Sie versteht sich als Tierdolmetscherin: „Ich übersetze das, was Tiere ihrem Menschen mitteilen wollen. Ihre eigenen Emotionen sind dabei fehl am Platz: „Natürlich bin ich voll auf Empfang, aber ich sehe mich als leeres Blatt Papier, auf das die Tiere schreiben." In der Vergangenheit hat sie das bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt - und jetzt sprach sie ein (nicht ganz so) ernstes Wort mit Kater „Eddi“.

An sie gewandt hatte sich eine etwas verzweifelte Familie Hattinger aus Ried im Innkreis. Sie hatte drei kleine Kätzchen adoptiert, Geschwister, und identifizierten Kater „Eddi“ schnell als Sorgenkind. „Er nuckelte an Decken, Bettwäsche und Kleidung - das raubte uns den Schlaf, denn er machte das sehr laut. Außerdem fand ich das nicht gut, da in jeder Wäsche noch Reste von Chemie sind und er diese aufnimmt“, erinnert sich Frauchen Sabine Hattinger. Sie kontaktierte daher Tierkommunikatorin Marlene Bienert mit der Bitte um Hilfe.

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Was braucht es für eine erfolgreiche Tierkommunikation? Ein Foto, auf dem das Tier alleine zu sehen ist und auf dem es in die Kamera schaut. Zusätzlich Angaben zum Namen des Tieres, Alter, Rasse, Telefonnummer des Tierbesitzers und kurze Beschreibung des Themas. Kosten Je nach Aufwand sehr unterschiedlich – Frau Bienerts Stundensatz beträgt 80 Euro. Die Kontaktaufnahme mit „Eddi“ hat gut funktioniert. Bienert: „Ich habe ihm einen Tausch vorgeschlagen - er wollte zwei Flanell-Hosenbeine. Als junger und quirliger, lebensfroher Kater hat er einfach nicht mitgekriegt, dass für seine Menschen - und vor allem für sein Frauchen - bei dem beachtlichen Lärmpegel an Schlaf nicht zu denken war.“ Trotz seiner überbordenden Energie habe er sich aber gut auf das Gespräch konzentriert.

Der Tausch war ein voller Erfolg. Auch als erwachsener Kater mit mittlerweile zwei Jahren liebt „Eddi“ seinen Nuckelstoff.„Wenn nicht eines seiner Hosenbeine im Bett ist, muss ich es holen gehen“, lacht Sabine Hattiger. „Die Zeit hat sich aber auf zwei bis drei Minuten verkürzt.“ Auch Marlene Bienert freut sich, dass sie vermitteln konnte: „Ganz egal, worum es geht, die Offenheit der Tiere und das grenzenlose Vertrauen, das sie mir schenken, berühren mich zutiefst.“

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