16.05.2020 07:01 |

Skandal in Bundesliga

Der Gipfel der Dreistigkeit

Salzburgs Titelrivale LASK missachtete die Vorgaben der Regierung. Ein „No-Go“, wie Redakteur Christoph Nister kommentiert.

Beeindruckend stark in der Bundesliga, sensationell auch in der Europa League. In den letzten Monaten sangen die Medien hierzulande reihenweise Lobeshymnen auf den LASK. Zu Recht!

Denn rein sportlich war es sagenhaft, was die Oberösterreicher auf den Platz zauberten. Nun allerdings wendet sich das Blatt, sorgt „LASK-Gate“ für helle Aufregung.

„Wir sind schockiert und fassungslos“, erklärte Salzburg-Geschäftsführer Stephan Reiter. Heimlich ein reguläres Training abzuhalten, um sich im Titelkampf mit den Bullen einen Vorteil zu verschaffen, ist ein Skandal. Hier wurde Fairplay mit Füßen getreten, die harte Arbeit der letzten Wochen im Kampf um die Wiederaufnahme der Liga ad absurdum geführt.

Der Gipfel der Dreistigkeit war der Versuch des LASK, vom eigenen Betrug abzulenken. Wenige Stunden, nachdem der Klub über das Beweismaterial gegen sich in Kenntnis gesetzt wurde, ging er in die Offensive und informierte darüber, dass Unbekannte Überwachungskameras in der Raiffeisen Arena installierten.

Ganz offensichtlich ist gewissen Entscheidungsträgern des LASK der Erfolg der letzten Monate zu Kopf gestiegen.

Christoph Nister
Christoph Nister
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