07.04.2020 07:30 |

Phänomen Lichterkette

Am Nachthimmel zeigten sich Tesla-Satelliten

Der Henndorfer Bernd Aberer machte am Salzburger Sternenhimmel eine ungewöhnliche Beobachtung, nämlich eine mysteriöse Lichterkette. Laut den Astronomen der Sternwarte am Haunsberg könnte es sich um jene Satelliten handeln, die Tesla Chef Elon Musk im Zuge seines Starlink-Projekts in den Himmel schießen lässt.

„Es waren mindestens 25 satellitenähnliche Lichtpunkte. Sie flogen deutlich höher als ein Flugzeug und folgten derselben Fluglinie“, erzählt Bernd Aberer. Auch seine Lebensgefährtin Regina Michlmair-Ebner aus Hallein sah das Himmelsbild: „Sowas habe ich noch nie zuvor beobachtet. Am Himmel zeigte sich eine leuchtende Perlenkette mit regelmäßigen Abständen dazwischen“, erinnert sie sich.

An UFOs denkt Bernd Aberer dabei nicht. „Aber man schließt nichts aus. . Ich bin überzeugt, dass es im Weltall noch anderes Leben gibt“, schmunzelt der Henndorfer.

Beobachtungen wie diese sind in letzter Zeit in Europa kein Einzelfall. Dahinter steckt das Starlink-Projekt von Tesla-Chef Elon Musk, im Zuge dessen zunächst 12.000 Satelliten ins All geschickt werden.

Zukunfts-Internet führt zu Lichtverschmutzung

Julia Weratschnig, Kuratorin für Astronomie im Haus der Natur, ist sicher, dass es sich bei der Beobachtung um Tesla-Satelliten handelt. Musk will mit dem Projekt seines Unternehmens „SpaceX“ ein flächendeckendes Breitband-Internet erschaffen, das auch in entlegenen Gebieten funktioniert. Die Satelliten sollen sich auf einer Höhe von 550 Kilometern ansiedeln, sodass ein Signal aus dem All zur Erde und zurück schnell gesendet werden kann.

Karina Langwieder
Karina Langwieder
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