08.03.2020 06:00 |

Live im Konzerthaus

Klangkünstler Hauschka kommt wieder nach Wien

Als Hauschka hat der Düsseldorfer Volker Bertelmann die Musikwelt in mehreren Bereichen revolutioniert. Als Klangkünstler und experimentierfreudiger Instrumentalist überrascht er sich und sein Publikum immer wieder aufs Neue. Am 23. März entführt er seine Fans und Interessierte im Wiener Konzerthaus in seine meditative Klangwelt.

Volker Bertelmann, bekannt unter dem Künstlernamen Hauschka, experimentiert mit den Klangmöglichkeiten des Klaviers wie kein Zweiter. Dabei kommen ungewöhnliche Utensilien zum Einsatz wie Tischtennisbälle, Tic-Tac-Packungen und Butterbrotpapier, die er in den Saitenchören des Klaviers verbaut. Zwar ist er nicht der erste - gilt doch John Cage als Pionier des präparierten Klaviers - aber gewiss einer der kreativsten Künstler dieser Spieltechnik. Er erzeugt mit seinen Mitteln erstaunlich elektronisch und perkussiv wirkende Klänge und eröffnet eine fast meditative, herausfordernde Musikwelt.

Bunte Karriere
Neben Nils Frahm und Ólafur Arnalds wird er zu den bekanntesten Vertretern des relativ jungen Genres der Neoklassik gezählt, einer Gegenbewegung zur schnelllebigen Popwelt. Hauschka selbst mag derlei Einschränkungen nicht, sondern überrascht lieber in seinen außergewöhnlichen Konzerten. Früh in seiner Karriere experimentierte Bertelmann in unterschiedlichsten Bands zwischen Rock und Hip-Hop. Mit der Band God‘s Favorite Pain spielte er einst mehrmals im Vorprogramm der Fantastischen Vier - die Band löste sich später aber auf. Nach seinem Umzug nach Düsseldorf kam seine Karriere als Pionier am Klavier so richtig in Schwung.

2012 produzierte Bertelmann die Filmmusik zu Doris Dörries Film „Glück“ und dem israelischen Dokumentarfilm „Schnee von gestern“. Damit startete er ein weiteres erfolgreiches Standbein, dass ihn schlussendlich bis nach Hollywood führen sollte. Für seine Zusammenarbeit mit Dustin O‘Halloran an der Musik zum Spielfilm „Lion - der lange Weg nach Hause“ wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Zudem hat er über die Jahre mit international honorigen Künstlern wie etwa John Convertino von Calexico oder Tori Amos zusammengearbeitet. Zuletzt fiel er mit dem Score für „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ auf. 

Live in Wien
Am 23. März spielt Hauschka ein exklusives Konzert im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses. Karten für dieses Ereignis erhalten Sie unter www.ticketkrone.at

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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