26.02.2020 08:00 |

Tirols ÖGB-Chef:

„Einheitliche Ausbildung für Securitys ist nötig!“

Nach der brutalen Attacke mit einem Fondue-Spieß auf einen Security-Mitarbeiter in Innsbruck - die „Krone“ berichtete - fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth, dass das Gesetz zur besseren Ausbildung von Sicherheitskräften rasch umgesetzt wird. „Das ist längst überfällig“, betont er.

Securitys sollen zu ihrem eigenen Schutz bestmöglich ausgebildet werden. „Die Beschäftigten wurden bisher oftmals im Schnellverfahren gecastet, bekamen eine Turbo-Einschulung und wurden auf die Straße geschickt. Das hat häufig gefährliche und leider auch teils tödliche Folgen. Eine gute Schulung ist wichtig, damit sie sich bei Gewalterfahrungen jeglicher Art entsprechend verhalten können“, schildert Wohlgemuth.

„Klare Regeln können Abhilfe schaffen“
Im privaten Sicherheitsgewerbe habe es bisher weder eine einheitliche Berufsausbildung noch eine Ausbildungsverpflichtung oder Qualitätsstandards gegeben. „Nur ein Sicherheitsdienstleistungsgesetz mit klaren Regeln sowohl zum Schutz der Beschäftigten als auch derer, die sie beschützen sollen, kann hier Abhilfe schaffen. Damit wäre auch außer Zweifel gestellt, welche Aufgaben zu welchen Bedingungen an private Sicherheitsdienste ausgelagert werden dürfen“, erklärt Wohlgemuth.

Regierung ist am Zug
Die Regierung habe diese Forderung bereits in ihr Regierungsprogramm aufgenommen. „Jetzt muss es rasch umgesetzt werden “, betont der Vorsitzende. 

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner
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