02.02.2020 17:11 |

Riesenandrang

20.000 Komparsen testen den Pannen-Flughafen BER

Der Pleiten-, Pech- und Pannenflughafen BER hat 20.000 Freiwillige gesucht, um den Probebetrieb zu testen. Es gibt Kaffee und Snacks und die Freiwilligen dürfen den Flughafen, der 2011 eröffnet hätte werden sollen, vor allen anderen von Innen kennenlernen. Der Andrang ist so groß, dass bereits Leute auf der Warteliste stehen. 

Nach wenigen Tagen der Suche sind fast alle 20.000 Plätze für freiwillige Tester des künftigen Berliner Hauptstadtflughafens BER vergeben. Darüber hinaus seien Hunderte Interessenten auf Wartelisten vermerkt, sagte ein Flughafensprecher. „Das Interesse ist erfreulich groß, den BER vor allen anderen kennenzulernen.“

Test von Ende Juni bis Mitte Oktober
Insgesamt 20.000 Komparsen sollen von Ende Juni bis Mitte Oktober die Passagier-Abläufe im Terminal des neuen Hauptstadtflughafens erproben. Die Teilnehmer testen den Check-in-Prozess, die Sicherheitsschleusen sowie das Einsteigen am Gate. Für jeden gibt es gepackte Koffer, manche mit Übergewicht. So dass auch diese Abläufe gecheckt werden können. Die Anmelde-Website war am Montag online gegangen.

Geld bekommen die Testpersonen nicht. Das Mindestlohngesetz greife hier nicht, sagte der Sprecher. Es gibt für die Teilnehmer aber Essen und Getränke. Alle machen freiwillig mit und könnten auch jederzeit gehen. Anders als bei Arbeitnehmern habe die Flughafengesellschaft kein Weisungsrecht. 

Langjährige Verzögerungen
Der neue Berliner Hauptstadtflughafen BER soll nach aktueller Planung am 31. Oktober in Betrieb gehen. Der Start war ursprünglich für 2011 vorgesehen. Baumängel, Fehlplanungen und Technikprobleme sorgten jedoch immer wieder für Verzögerungen.

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