In der Steiermark besuchen derzeit rund 3.100 Schüler in den drei Regionen Murau, Voitsberg und Graz den Modellversuch Neue Mittelschule. 75 weitere Schulen würden ihn gerne durchsetzen, so der Vorsitzende der Landesbildung in der steirischen SPÖ, der Landtagsabgeordnete Johannes Schwarz.
"ÖVP-Blockade durchbrechen"
Landesweit sei "neue Motivation bei den Lehrern, große Lernbereitschaft bei den Schülern und ein ganz klares Bedürfnis der Eltern nach der Neuen Mittelschule feststellbar", sagt SPÖ-Bildungslandesrätin Grossmann. Eine Ausweitung und Übernahme ins Regelschulwesen scheitere laut Grossmann "an der ÖVP, die es einfach nicht schaffe, die Bedürfnisse unserer Kinder in den Mittelpunkt der Bildungspolitik zu stellen". Die Landesrätin will "in einem gemeinsamen steirischen Schulterschluss bundesweit die ÖVP-Blockade durchbrechen".
Unterschriftenaktion der "Landesbildung"
Seit Wochen sammelt die "Landesbildung" der SPÖ Steiermark und ihr Vorsitzender Schwarz Unterschriften. "Diese Unterschriften werden wir dann in den Nationalrat einbringen", so Schwarz. Für die Neue Mittelschule sprach sich auch der Klubobmann und Bildungssprecher der steirischen SPÖ, Walter Kröpfl aus. In der Änderung des Dienstrechtes für Lehrer sieht er den "Schlüssel für die österreichische Bildungspolitik".
"Junge Generation"-Vorsitzende Claudia Kürzl forderte, dass bereits im Jahr 2013 "allen 10 bis 14-Jährigen in ganz Österreich diese Schulform als Basisausbildung zugänglich ist".
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