09.11.2019 09:00 |

Gewalt-Vorwürfe

Flaschenwerfer (15) mit Gewalt-Problem

Österreichweite Schlagzeilen machte die Massenschlägerei am Rudolfskai vergangenes Wochenende: Die Polizei marschierte auf, sperrte die Lokalmeile und setzte sich gegen pöbelnde und Flaschen werfende Jugendliche zur Wehr. Unter den Festgenommen war auch ein Schüler, der offensichtlich ein Gewalt-Problem hat.

Der in Salzburg aufgewachsene Serbe hat schon kommenden Freitag einen Termin am Landesgericht Salzburger: einen Strafprozess mit einem gleichaltrigen Mitangeklagten. Der Bursch muss sich dabei gleich wegen drei Strafanträgen verantworten. In allen drei Fällen geht es um Körperverletzungen, jedes Mal soll sich der 15-Jährige gewaltbereit gezeigt haben.

Drei Vorfälle werden verhandelt

Laut den Vorwürfen soll er im Dezember 2018 sein Opfer getreten, und dadurch verletzt haben. Im Februar folgten die nächsten zwei Vorfälle: Ein weiteres Opfer soll der 15-Jährige am Monatsanfang mit Faustschlägen schwer verletzt haben. Und tags darauf das Opfer bedroht haben, nicht die Polizei zu rufen. Nur drei Wochen später soll er wieder zugeschlagen haben. Dabei wieder versucht haben, eine Person schwer zu verletzen.

Polizei prüft noch Videomaterial

Es wird voraussichtlich auch nicht sein letzter Prozess sein: Der 15-Jährige war nämlich einer jener fünf jungen Personen, die die Polizei am Wochenende im Zuge einer Massenschlägerei am Rudolfskai festgenommen hat. Der 15-Jährige dürfte auch einer der Flaschenwerfer gewesen sein. Noch laufen aber die Ermittlungen, wie Polizei-Sprecher Hans Wolfgruber verrät: „Es wird auch noch geprüft, ob es Handlungen einzelner Personen oder einer Gruppe waren, und ob sie womöglich spontaner Natur waren.“ Dazu können die Ermittler auf Videomaterial einer Überwachungskamera zurückgreifen. Unklar ist noch, was den Vorfall ausgelöst hat. Gewiss hat der Alkohol die Situation an der Lokalmeile befeuert.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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