07.11.2019 12:00 |

Agrar-Ausbildung

Neue Schule und neuer Lehrgang in Rotholz

Auf Hochtouren gebaut wird in Rotholz. Dort entsteht ein Schulcampus, der ab dem kommenden Herbst ein wichtiges Ausbildungs- und Forschungszentrum rund um Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie sein wird. Beim Tag der offenen Tür am Freitag (8.11.) können Interessierte erstmals den Schulneubau besichtigen.

Die Landwirtschaftsschule in Kematen ist bald Geschichte. Nach diesem Schuljahr wird nach Rotholz übersiedelt. Durch die Zusammenlegung der HBLA Kematen mit der Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft in Rotholz entstand eine neue Ausbildungs- und Forschungseinrichtung. Die HBLFA Tirol (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie Lebensmittel- und Biotechnologie Tirol) stellt hohe Ansprüche an sich selbst. „Mit der benachbarten Landwirtschaftlichen Lehranstalt des Landes entsteht in Rotholz ein einzigartiges Zentrum in der agrarischen Bildungslandschaft Österreichs. Kooperation wird groß geschrieben. Es werden unter anderem Labor- und Praxisräume gemeinsam genutzt“, erklärt Direktor Ronald Zecha.

Mehr als 1000 Schüler der beiden Bildungseinrichtungen werden den Campus beleben. Die HBLFA bietet im Endausbau Platz für 400 Schüler. „Diese Zahl werden wir in etwa fünf Jahren erreichen, wenn unser neuer Lehrgang für Lebensmittel- und Biotechnologie voll angelaufen ist“, verweist Zecha auf eine neue Ausbildung ab 2020.

Das Schulgebäude samt Internat für 200 Jugendliche steht mittlerweile. Bauherr ist der Bund, das Projekt umfasst 23.000 Quadratmeter, der Rohbau kostet rund 55 Millionen Euro. Die erste Möglichkeit, den Neubau zu besichtigen gibt es beim Tag der offenen Tür am Freitag, 8. November (10 bis 14 Uhr).

Neue Ausbildung mit „besten Jobchancen“
Besonders gute berufliche Chancen werden den Absolventen des neuen Fachbereichs Lebensmittel- und Biotechnologie bescheinigt. Im Herbst 2020 startet dieser an der höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Tirol. „Aktuell sind in Österreich allein beim AMS 70 offene Stellen in diesem Bereich gemeldet. Nicht nur von Molkereien, sondern auch von anderen Unternehmen in der Lebensmittelproduktion“, umreißt Schul-Direktor Ronald Zecha das Arbeitsfeld, in dem künftige Absolventen tätig sein können.

Die fünfjährige Ausbildung ist auf Absolventen der AHS-Unterstufe und der Neuen Mittelschulen zugeschnitten. In den neuen Labor- und Praxisräumen der Bundeslehranstalt in Rotholz sei eine qualitativ hochwertige Ausbildung garantiert, betont der Direktor.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf Milchwirtschaft, da diese in Tirol große Bedeutung hat. Geeignet ist sie für Jugendliche mit Interesse für Naturwissenschaft, Ernährung, Gesundheit, Umweltschutz. Beim Tag der offenen Tür wird der Lehrgang genau vorgestellt.

Claudia Thurner
Claudia Thurner
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