Mit der löchrigen Praline waren Erinnerungen an Hannes Hirtzberger wach geworden - an jenen Bürgermeister von Spitz (Niederösterreich), der mit einem "Mon Cheri", das jemand auf seinen Wagen gelegt hatte, vergiftet wurde. Hirtzberger liegt im Wachkoma - und Margarete Franz brachte die Praline zur Polizei.
"Lasse mich nicht einschüchtern"
"Sie wird untersucht, das Ergebnis dürfte Ende der Woche vorliegen", heißt es von der Kriminalabteilung. "Ich lasse mich durch solche Aktionen nicht einschüchtern", sagt die Ortschefin der Gemeinde im Bezirk Deutschlandsberg, die hofft, dass sich alles nur als schlechter Scherz herausstellen wird.
Es war nicht der einzige "Wahlkampf-Gag" in Eibiswald. So wurden die Plakate der Bürgermeisterin mit "Adieu" überklebt, und Sonntag früh war der Festsaal, in dem die Weststeirer ihre Stimmen abgeben konnten, mit Ketten versperrt. Das Wahllokal wurde aber rechtzeitig von der Polizei geöffnet. Hoffentlich ist nun Schluss mit den "Späßen" in Eibiswald...
von Peter Riedler, Josef Fürbass ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bild: Josef Fürbass
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