12.04.2019 07:00 |

Vorsicht, Rutschgefahr

So wird Ihr Badezimmer endlich barrierefrei

Barrierefreiheit betrifft uns alle, keineswegs nur ältere oder gebrechliche Personen. Auch junge Eltern mit kleinen Kindern oder Menschen, die sich beispielsweise ein Bein gebrochen haben und mit einem Gehgips unterwegs sind, wissen ein barrierefreies Umfeld zu schätzen.

Aus baulicher Sicht gibt es vier besonders wichtige Punkte zu beachten:

  • Schwellenloser Zugang zu allen Räumen
  • Mindestens 80 Zentimeter Durchgangsbreite bei den Türen
  • Ausreichend Bewegungsraum; ein Kreis von 150 cm Durchmesser an allen Aufenthaltsorten in der Wohnung gilt als angemessen
  • Schalter und Griffe sollten in der richtigen Höhe montiert sein, sodass sie von allen Mitbewohnern gut erreicht werden können

Ein barrierefreies Badezimmer muss nicht übermäßig groß sein
Der Mindestplatzbedarf beträgt nur 150 cm Durchmesser. Stütz- und Haltegriffe sind sehr hilfreich, müssen aber unbedingt stabil und sicher montiert sein. Handläufe sorgen für einen problemlosen Ablauf bei der Hygiene. Sinnvoll sind außerdem ein unterfahrbarer Waschtisch sowie ein schwenkbarer Spiegel. Eine bodengleiche Dusche erfüllt alle Voraussetzungen für Barrierefreiheit. Da muss man nicht hineinklettern, und auch nicht aus der Liegeposition mühselig wieder auf die Beine kommen.

Zum Hinsetzen kann einfach ein Duschsessel dazugestellt werden. Außerdem ist in der bodengleichen Dusche genug Platz für eine weitere Person, die beim Baden behilflich ist. Nicht zu vergessen: Ein rutschsicherer Bodenbelag. Und die Türen von Bad und WC sollten, wenn möglich, nach außen aufgehen.

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