22.03.2019 09:22 |

Engpässe

Kein Gymnasium-Platz für 120 Tiroler Kinder

Nach der Volksschule ins Gymnasium - dieses Ziel haben viele Tiroler Mädchen und Buben. Für 2000 Kinder geht der Wunsch heuer in Erfüllung, 120 gingen im ersten Zuweisungsdurchlauf leer aus. Mehr als im Vorjahr, besonders viele in Schwaz. In der Bildungsdirektion wird betont, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Am Mittwoch wurden die Benachrichtigungen für die Familien verschickt. Für rund 2000 Kinder enthält das Schreiben die erwünschte Bestätigung, dass sie einen Platz in einem Tiroler Gymnasium ergattert haben. „Im Großraum Innsbruck und in Schwaz können leider nicht alle aufgenommen werden. In den anderen Regionen erhielt jedes Kind, das die Voraussetzungen erfüllt, einen Platz“, stellt Bernhard Deflorian, Sprecher der Bildungsdirektion, gegenüber.

Zu wenig Plätze in Schwaz und Innsbruck
In Schwaz gibt es seit Jahren deutlich mehr Bewerber als Plätze. 56 Mädchen und Buben erhalten heuer vorerst eine Absage. Deflorian weist darauf hin, dass es bis zum Schulschluss noch Verschiebungen geben kann. Darauf müssen auch jene 41 Kinder hoffen, die keinen Platz in einem der sechs Innsbrucker Gymnasien oder in Hall ergattern konnten. Dazu kommen 26 Volksschüler, deren erste Wahl ein Gymnasium war, die aber auch Neue Mittelschulen als „Wunschschulen“ genannt haben und dort zugewiesen wurden.

Eine Klasse weniger
In Innsbruck gingen heuer deutlich mehr Kinder leer aus als 2018. Das liegt laut Bildungsdirektion daran, dass eine Klasse weniger zur Verfügung steht.

Claudia Thurner
Claudia Thurner
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