05.02.2019 10:07 |

„Schwarzen töten“

Liam Neeson schockt mit Rassismus-Beichte!

Mit Aussagen über frühere Rachegelüste und Mordgedanken gegen Schwarze hat Liam Neeson für Empörung gesorgt. Der 66-jährige Schauspielstar gesteht nun, er sei nach der Vergewaltigung einer guten Freundin tagelang durch die Straßen gezogen, um auf einen beliebigen Schwarzen zu treffen und ihn zu töten.

Die Geschichte sei „wahr“, sagte der in Nordirland geborene Filmstar in einem Interview mit der britischen Zeitung „The Independent“. Nach der Vergewaltigung habe er die Freundin gefragt, ob sie wisse, wer die Tat begangen habe. Als sie verneint habe, habe er sie nach der Hautfarbe der Täter gefragt. „Sie hat gesagt, es war ein Schwarzer.“

Wollte aus Rache „schwarzen Bastard“ töten
Er sei daraufhin mit einem Totschläger durch die Straßen gezogen. „Ich habe das vielleicht eine Woche lang gemacht in der Hoffnung, dass irgendein schwarzer Bastard aus einer Bar kommt und mich provoziert, damit ich ihn töten kann.“

In dem Interview distanzierte sich Neeson von seinem früheren Verhalten. Er „schäme“ sich und habe eine Lehre aus dem Vorfall gezogen. „Es war furchtbar, furchtbar, wenn ich daran zurückdenke, dass ich das getan habe. Und ich habe es nie zugegeben.“ Das „Bedürfnis nach Rache“ habe er schon beim Aufwachsen während des Nordirland-Konflikts kennengelernt.

Fans werfen Neeson Rassismus vor
Neesons Interview-Äußerungen sorgen in den sozialen Netzwerken für Empörung. Nutzer werfen dem Schauspieler Rassismus vor.

Neeson macht derzeit für seinen neuen Film „Cold Pursuit“ Werbung - in diesem Rahmen fand auch das Interview mit dem „Independent“ statt. In dem Actionthriller wird der Sohn eines von Neeson verkörperten Mannes von einer Drogengang getötet. Der Vater macht daraufhin Jagd auf die Mörder.

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