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Salzburgs Minamino schießt Japan ins Finale

Rekordsieger Japan steht im Endspiel der Fußball-Asienmeisterschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der vierfache Asien-Cup-Gewinner (zuletzt 2011) besiegte am Montag im ersten Halbfinale in Al Ain den WM-Teilnehmer Iran 3:0 (0:0). Salzburg-Legionär Takumi Minamino war vor 23.262 Zuschauern im Hazza Bin Zayed Stadium über die volle Distanz im Einsatz und an allen drei Toren beteiligt - siehe Video oben.

Der 24-jährige Stürmer leistete mit Maßflanke die Vorarbeit zum 1:0 per Kopfball von Werder Bremens Torjäger Yuya Osako (56.), der auch das 2:0 per Elfmeter erzielte (67.). Der Strafstoß war erst nach Videobeweis gegeben worden, nachdem Minaminos Strafraum-Pass vom iranischen Verteidiger Mortesa Pouraligandschi im Fallen mit dem Arm geblockt worden war. Den Endstand besorgte Hannover-Legionär Genki Haraguchi nach Pass von Minamino in der Nachspielzeit (91.).

Japan trifft im Finale am Freitag (15 Uhr MEZ) in Abu Dhabi entweder auf den nächsten WM-Veranstalter Katar oder das Gastgeber-Team der Vereinigten Arabischen Emirate, die sich im zweiten Halbfinale am Dienstag (15.00 MEZ) gegenüberstehen. Die Japaner haben bisher noch nie ein Endspiel der Asienmeisterschaft verloren. Für den Iran war es die bereits sechste Halbfinal-Niederlage beim Asien-Cup seit dem dritten und bisher letzten Turniersieg 1976.

Rücktritt
Irans Teamchef Carlos Queiroz hat am Montag unmittelbar nach der 0:3-Halbfinalniederlage hingegen seinen Rücktritt erklärt. Der 65-jährige Portugiese hatte die Iraner seit April 2011 betreut und zu den WM-Endrunden 2014 sowie 2018 geführt.

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Donnerstag, 03. Dezember 2020
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