08.01.2019 09:30 |

Wahlkampf Startet

In zwölf Gemeinden und Städten gehts heiß her

Die Ausgangslage ist spannend wie nie: 2014 schaffte die ÖVP mit 97 Bürgermeistern und 1078 von 2116 Mandaten ein Rekordergebnis. Die SPÖ will ihre 18 Ortschefs verteidigen und verlorenes Terrain zurückerobern. Die FPÖ schickt ihre Chefin ins Rennen. Der 10. März ist ein Stimmungstest vor der EU-Wahl im Mai.

Stadt Salzburg: Hier spielt sich die Mutter aller Wahlschlachten ab: Am 10. Dezember 2017 wurde ÖVP-Mann Harry Preuner mit 50,3 Prozent Nachfolger von Heinz Schaden (SPÖ). Der unterlegene Bernhard Auinger will nun den Spieß umdrehen. Die Grünen hoffen, mit Ex- Landesrätin Martina Berthold Auinger aus der Stichwahl zu werfen.

Oberndorf: 2004 dreht Peter Schröder die tiefschwarze Stille-Nacht-Stadt um. Nun tritt er nicht mehr an. Für die SPÖ geht Georg Djundja ins Rennen, er könnte der erste Klaus Wowereit Salzburgs werden. Mit Sabine Mayrhofer hofft die ÖVP aber auf den Sieg.

Neumarkt: Für die SPÖ tritt David Egger gegen ÖVP-Stadtchef Adolf Rieger an, der 2014 mit hauchdünnem Vorsprung (17 Stimmen) gewann. SPÖ-Vize Michael Perkmann wurde ausgebootet, die Grünen konnten ihn für ihre Liste an wählbarer Stelle gewinnen.

Großgmain: FPÖ-Landeschefin Marlene Svazek steigt gegen Langzeit-Bürgermeister Sebastian Schönbuchner (ÖVP) in den Ring. Der holte zuerst eine Umfrage ein, bevor er sich für eine neue Kandidatur entschied. Svazek geht ein hohes politisches Risiko ein.

St. Gilgen: Die Sympathiewerte von Bürgermeister Otto Kloiber (ÖVP) sind stark ausbaufähig. Norbert Laimer, Obmann des USC Abersee, geht mit einem unabhängigen Ticket für die SPÖ in die Wahl. Er verspricht „frischen Wind und Tatenkraft“.

Hallein: Max Klappacher (ÖVP) ist erst seit 13. Dezember Stadtchef – sein Amtsbonus daher gering. MACO-Betriebsrat Alexander Stangassinger von der SPÖ wittert seine Chance und will das rote Potenzial in der einstigen SPÖ-Hochburg ausschöpfen.

Werfen: Bis 2014 rote Hochburg, verabschiedet sich der damalige ÖVP-Gewinner Hannes Weitgasser wieder. Für ihn soll der Bio-Bauer und Wolfsbeauftragte Hubert Stock die Kastanien aus dem Feuer holen, die SPÖ schickt „Heimkehrer“ Christoph Hochbrugger, 2014 bei der internen Wahl unterlegen, ins Rennen.

Saalfelden: Bei der Nationalrats- und Landtagswahl gab es ÖVP-Mehrheiten. Mit Vertriebsprofi Thomas Haslinger, der in Musik- und Skiclub verankert ist, will die ÖVP Amtsinhaber Erich Rohrmoser (SPÖ) fordern.

Taxenbach: Franz Wenger (ÖVP) hört nach 25 Jahren als Bürgermeister auf. SPÖ-Bauer und Tauernlamm-Genossenschafter Robert Zehentner tritt gegen Johann Gassner an. „Der Robert ist motiviert wie ein Jungspund und hat die Erfahrung eines Herdenführers“, so SPÖ-Chef Walter Steidl.

Dorfgastein: Ortschef Rudolf Trauner (SPÖ) tritt nicht mehr an. Rodlberghofbauer Michael Leitner soll’s für die Roten richten. Mit Tischlermeister Bernhard Schachner fühlt sich aber die ÖVP stark genug, um die Gemeinde zu erobern.

Muhr: 2009 entthronte Sepp Kandler (SPÖ) den regierenden Herbert Gruber (ÖVP). Die ÖVP will mit Vizebürgermeister Hans Jürgen Schiefer die Gemeinde zurückerobern. Die SPÖ hat mit Musik-Obmann Christian Kremser einen starken Gegenkandidaten.

Ramingstein: Umgekehrte Vorzeichen – 2014 verlor die SPÖ wegen des Kraftwerkprojekts den Bürgermeister an Schuldirektor Peter Rotschopf (ÖVP), der jetzt aufhört. Leonhard Kocher soll das Amt halten, mit Günther Pagitsch hofft die SPÖ auf eine Rückeroberung.

Wolfgang Fürweger
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Wolfgang Weber
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