03.01.2019 14:28 |

Auch Drogen gebunkert

Mitten in Ort um sich geballert: Schütze gefasst!

Ein 22-jähriger Syrer, der in Imst in Tirol mit einer Waffe mitten im Ortsgebiet mehrere Male in die Luft geballert haben soll, ist von der Polizei ausfindig gemacht worden - und zwar dank eines anonymen Hinweises. Auf der Social-Media-Seite des Mannes fanden die Ermittler weitere Videos, die den Syrer schwer belasten. Und in seiner Wohnung entdeckten die Beamten sogar noch Drogen.

Eine anonyme Anzeige am Neujahrstag brachte die Ermittlungen ins Rollen und die Polizei auch gleich auf die richtige Spur: Auf der Seite eines sozialen Mediums sei ein Video zu sehen, das einen Mann zeigt, der im Ortsgebiet einige Male in die Luft schießt. Durch umfangreiche Nachforschungen und die Analyse des Videos konnten die Ermittler sowohl die Person als auch den genauen Tatort eruieren.

Weitere belastende Videos entdeckt
Bei der Person handelt es sich um einen 22-jährigen Syrer. Die Polizei hat den Verdächtigen in der Folge genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde das Web-Profil des Syrers kontrolliert, so stießen die Ermittler auf weitere Videos. Diese zeigen, dass der Verdächtige mit einem zweiten Mann unter anderem während einer Autofahrt mehrmals aus dem Fenster in die Luft schießt.

Diverse Drogen in der Wohnung sichergestellt
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck begaben sich die Beamten der Polizeidienststelle Imst gemeinsam mit Cobra-Beamten zur Wohnung des Syrers. Der Verdächtige konnte von den Beamten angetroffen werden.

Doch damit nicht genug: Bei einer freiwilligen Nachschau in den Räukmlichkeiten fanden die Ermittler rund 150 Gramm verpacktes Speed, kleine Mengen an Marihuana sowie mehrere Suchtgiftutensilien. Außerdem stellten die Beamten mehrere Mobiltelefone, einen Laptop sowie eine Schreckschusspistole sicher.

Zweiter Verdächtige ist ein Österreicher
Auch die Identität des zweiten Mannes am Video konnte geklärt werden, es dürfte sich um einen 26-jährigen Österreicher handeln. Er war jedoch nicht in der Wohnung anwesend. Der Eimheimische kam wenig später freiwillig zur Polizeidienststelle Imst und gab einen Schreckschussrevolver ab. Bei einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Hausdurchsuchung stellten die Beamten beim Österreicher mehrere als Handy getarnte Elektroschocker sicher.

Gegen beide Männer wird Anzeige nach dem Waffengesetz erstattet, der Syrer wird zusätzlich nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.

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