Ski-Weltcup

Großangriff auf den 70.000-Euro-Jackpot

Salzburg
04.01.2019 08:00
Bis zu 1,5 Millionen Fernsehzuschauer und 15.000 entlang der Strecke: Das „Nightrace“ in Flachau sorgte bei seiner achten Auflage im Vorjahr wieder für Top-Quoten im ORF und für Top-Stimmung entlang der Hermann-Maier-Strecke. Was einmal mehr bewies: Nicht nur die Herren, auch die Damen im Ski-Weltcup „ziehen“, wenn das Produkt passt.

 Aber nur in Flachau wird das dementsprechend honoriert: Auch 2019 wird beim Nachtslalom das höchste Preisgeld der gesamten Saison ausbezahlt. Während alle anderen Veranstalter von Sölden bis zum Finale in Soldeu (Andorra) das von der FIS vorgeschriebene Mindest-Preisgeld von 120.000 Schweizer Franken (106.800 Euro) auf die Top 30 verteilen, sind es in Flachau am Dienstag 193.000 Franken, knapp 172.000 Euro. Allein der Sieg wird mit 70.000 Euro honoriert, für Platz zwei (34.408) und drei (19.379) gibt’s noch wesentlich mehr als bei allen anderen Saison-Events.

 Zum Vergleich: Wenn der japanische Überflieger Ryoyu Kobayashi alle Springen der Vierschanzen-Tournee gewinnt und den Gesamtsieg holt, kassiert er maximal 52.500 €.

 „Als wir 2010 mit dem Nightrace starteten, wollten wir etwas ganz Besonderes schaffen. Klar war da auch das Preisgeld ein interessanter Faktor“, erzählte Ernst Brandstätter, Präsident des Organisations-Komitees. Das FIS-Preisgeld wird seit jeher von den Bergbahnen Flachau aufgestockt. Die Frauen sind den Pongauern viel wert – und das soll sich nicht ändern. Ob es eine Veränderung ganz oben auf dem Siegespodest gibt? 2018 gewann Mikaela Shiffrin zum dritten Mal in Flachau. Berni Schild (2.) durfte aber nach Laufbestzeit in Durchgang eins am Siegerscheck schnuppern – auch heuer wird es die Salzburgerin dem US-Star so schwer wie möglich machen.

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