So, 17. Februar 2019
28.11.2018 11:47

19-Jähriger geschnappt

Suchtgift an mehr als 100 Abnehmer verkauft

Im steirischen Haus im Ennstal kam die Polizei einem 19-jährigen Afghanen auf die Spur, der monatelang Marihuana, Speed und Ecstasy verkauft haben soll. An die 100 Konsumenten wurden bisher ausgeforscht, doch die Erhebungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Der Verdächtige - er ist in Haft - legte ein Geständnis ab. Demzufolge war ihm das Geld, das er in Österreich bekam, viel zu wenig.

Am Anfang gab es nur einen vagen Hinweis, doch Stück um Stück kamen die Liezener Drogenfahnder und Beamte der Kriminaldienstgruppe Schladming einem groß angelegten Drogendeal auf die Spur. Die Ermittlungen endeten am 22. September mit der Festnahme eines 19-jährigen Afghanen in einem Liezener Einkaufszentrum.

Mit dem Zug zu den Deals
Der Verdächtige - er hatte mehr als 600 Euro bei sich - soll monatelang Kunden in Liezen, Schladming, Bad Aussee und St. Johann im Pongau (Salzburg) mit Drogen beliefert haben. Zu den Treffpunkten war er mit dem Zug unterweg. Bisher sind 100 Abnehmer im Alter zwischen 15 und 47 Jahren bekannt. Woher der „Stoff“ kam, muss erst noch erhoben werden.

Der Afghane war 2015 als unbegleiteter Jugendlicher über die Grenze gekommen und arbeitete in Haus im Ennstal als Bäckerlehrling, wobei er aber nur selten zum Dienst erschien. Laut eigenen Angaben bekam er 400 Euro im Monat, von denen er 200 für das Quartier bezahlen musste. Das war ihm einfach zu wenig.

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