25.10.2018 12:37 |

Dunkle Schulwege

Eltern würden am liebsten Winterzeit beibehalten

Knapp vor der Zeitumstellung in der Nacht auf Sonntag von Sommer- auf Winterzeit warnt der Dachverband der Elternvereine vor einer Einführung der ganzjährigen Sommerzeit. Damit würde man Kinder „monatelang einer erhöhten Gefahr auf dunklen Schulwegen aussetzen“, hieß es am Donnerstag.

Am Sonntag endet die Sommerzeit vielleicht zum letzten Mal. Noch einmal werden die Zeiger um eine Stunde von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. Wie es mit der Zeitumstellung in der EU weitergeht, dazu werden Ende des Monats die dafür zuständigen Verkehrsminister in Graz beraten. Bei einer EU-weiten Umfrage hatten sich 84 Prozent der Teilnehmer für die Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen, die meisten votierten für eine dauerhafte Sommerzeit.

Erhöhtes Risiko am Schulweg
Im Dachverband der Elternvereine sieht man das jedoch anders und hat auch ein Argument dafür, warum man lieber die permanente Winterzeit lieber hätte, nämlich das erhöhte Unfallrisiko für Kinder, die auf dunklen Wegen in die Schule gehen müssen. „Diese Gefahr ist real und vermeidbar“, so Vorsitzende Evelyn Kometter am Donnerstag.

„Das Handy ist kein Unterrichtsmittel“
Gleichzeitig lehnen die Elternvertreter generell eine Nutzung von Handys in der Volksschule ab: „Das Handy ist kein Unterrichtsmittel.“ Ab der Sekundarstufe solle über das Mitführen und die Nutzung des Handys weiterhin am jeweiligen Standort im Rahmen der Schulautonomie unter Einbeziehung der Schulpartner entschieden werden.

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