Mi, 17. Oktober 2018

Wie kam er zum Match?

25.09.2018 05:37

Skandal-Becherwerfer bei Sturm hatte Stadionverbot

Er erzürnte die Sportwelt, sorgte für ein Skandalspiel: 0:2 war der SK Sturm bei der Europa-League-Quali gegen AEK Larnaka hinten, als ein voller Becher den Linienrichter traf. Der sackte zusammen, Spielunterbrechung, der Verein muss mit Konsequenzen rechnen. Nun ist der Steirer angeklagt wegen Körperverletzung - außerdem hatte er schon vor dem Vorfall österreichweites Stadionverbot!

„Es tut mir leid, es ist mit mir durchgebrannt!“, entschuldigte sich der „Becherwerfer von Liebenau“ sowohl im Fernsehen als auch via Zeitung und über Internet bei allen Fans des SK Sturm. Erbost über den 0:2-Rückstand warf der Verdächtige seinen vollen Becher Richtung Spielfeld - und landete mit dem Linienrichter einen Volltreffer! Der sackte blutend zusammen, das Spiel wurde unterbrochen.

So weit, so bekannt. Was allerdings noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt ist - der mehrfach vorbestrafte 34-Jährige hätte sich nie im Stadion befinden dürfen! Denn nach einem Knallkörper-Wurf in Salzburg wurde ihm ein österreichweites Stadionverbot auferlegt! Was hatte er also an jenem Tag in der Merkur-Arena zu suchen?

Platzwunde mit gerichtlichem Nachspiel
Die Platzwunde des Linienrichters hat für den Steirer auch ein strafrechtliches Nachspiel: „Wir haben Anklage wegen Körperverletzung beim zuständigen Bezirksgericht Graz-Ost eingebracht. Meines Wissens wurde diese ans Bezirksgericht Hermagor zur Vereinigung mit einer dort älteren anhängigen Hauptverhandlung abgetreten“, bestätigt Hansjörg Bacher, Sprecher der Staatsanwaltschaft. In Kärnten muss sich der 34-Jährige laut „Krone“-Info also nicht nur wegen der Körperverletzung, sondern auch wegen Diebstahls verantworten…

Monika Krisper, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.