Sa, 22. September 2018

Siebente Schulter-OP

24.08.2018 07:34

Kavlak: „Ich werde diesen Kampf nicht aufgeben“

Am Mittwoch wird Ex-Rapidler Veli Kavlak zum siebenten Mal an der Schulter operiert. Ein abgerissener Muskel sorgte für die lange Leidenszeit. Sein filmreifes Comeback ist für den Winter geplant.

„Mental bin ich angeschlagen, man wird müde. Aber ich weiß, dass ich zurückkomme. Ich gebe diesen Kampf sicher nicht auf.“

Die nächste Operation
Heute landet Veli Kavlak wieder in Wien. Zurück aus Istanbul. Aber der 29-Jährige ist nur auf der Durchreise. Denn am Mittwoch wird der 31-fache ÖFB-Teamspieler in Salzburg an der Schulter operiert. „Ich weiß gar nicht, ob es zum sechsten oder siebenten Mal ist“, grinst der Ex-Rapidler.

Die Hoffnung ist zurück. Dank Prof. Dr. Herbert Resch: „Er hat sich auch die alten MRT-Bilder angeschaut. Der Serratus, der Muskel hinter dem Schulterblatt, ist abgerissen“, klingt der Fußball-Profi mittlerweile wie ein Medizin-Student. Nach Jahren des Leidens

Und Kavlak war bei den besten Ärzten der Welt: „Aber was ich habe, soll äußerst selten sein“, wurde Kavlak erzählt. Er kannte nur die Symptome: „Der Bizeps machte zu, wurde steinhart. Ich war wie gelähmt.“

So kam er in den letzten drei Jahren für Besiktas nur auf acht Pflichtspiel-Einsätze. Die Türken haben mittlerweile auch den bis 2019 laufenden Vertrag einseitig gekündigt. Das will und darf Kavlak nicht kommentieren - die Klage läuft. Stattdessen blickt er optimistisch nach vorne: „In vier Wochen bin ich wieder auf dem Rad.“

„Das gehört verfilmt“
Um im Winter ein Comeback zu starten: Dass Vereine aufgrund seiner Krankenakte skeptisch sein könnten, ist ihm bewusst: „Aber dafür gibt es medizinische Tests. Ich bin mit Klubs in der Türkei in Kontakt.“

Und eine Rückkehr nach Österreich? „Ich habe immer gesagt, dass es für mich nur Rapid gibt. Aber das ist weit weg, lasst mich einmal fit werden. Ich schaffe das, komme aus dem Kampf gestärkt hervor.“ Lachender Nachsatz: „Aber dann gehört das verfilmt. Die Geschichte ist unglaublich. Das wünscht man niemandem.“

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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