Di, 23. Oktober 2018

Lkw-Lawine

07.06.2018 09:32

Transitforum fordert mehr Polizei-Kontrollen

Trotz Blockabfertigung gleichen sich die Bilder auch nach einem Jahr, schlägt das Transitforum Alarm: Zu bestimmten Zeiten müssen Pkw-Lenker riskant durch Lücken in der Lkw-Kolonne auf die Autobahn fahren.

„Zuerst sind auf der A12 Inntalautobahn sämtliche (!) Transit-Lkw mit ,Echtgeschwindigkeit zwischen 88 und 92 km/h‘ anstatt Tempo 80 unterwegs. Anscheinend ein ,wohlerworbenes Unrecht´ der Transitfrächter, vornehmlich mit EU-Oststaaten-Kennzeichen, steuerschonend “ausgelagert„ wie auch die Mitarbeitersteuern und -abgaben, um nur ja nicht 1 Cent zum Gemeinwohl in Deutschland, Österreich oder Italien beitragen zu müssen, wie wir alle“.

Der Gipfel sei dann kurz nach der Raststätte Ampasserhof: „Stoßstange an Stoßstange - Just-in-time“ mit „leicht verderblichen Pkw’s“ wird in die Einhausung Innsbruck-Amras „gestaut“. Rücksichts- und verantwortungslos, weil mit der Sicherheit, dass sich ohnedies niemand um Lkw-Übertretungen „schert“. Die, die in Innsbruck einfahren und auf die Brennerspur wollen, versuchen das im rechten Winkel irgendwie abzuwickeln und die, die Innsbruck-Mitte oder Richtung Oberland abfahren wollen, versuchen das dann ebenso im rechten Winkel irgendwie zwischen den Lkw-Stoßstangen zu erreichen“, beschreibt Gurgiser die „kriminellen Zustände“. 

„Kriminelle Zustände deswegen, weil damit bewusst durch das Fehlverhalten der Fahrer die Verkehrssicherheit massiv gefährdet wird. Es habe sich - bedingt durch das „landesübliche Wegschauen von der täglichen Realität“ nichts geändert.

Daher in aller Deutlichkeit neuerlich drei unverzichtbare Forderungen: Kontrolle der Lkw-Geschwindigkeiten von Tempo 80 bei Tag und Tempo 60 bei Nacht; Kontrolle des gesetzlich vorgesehenen Mindestabstands von Lkw; Inkraftsetzen einer „automatisierten Dosierung“ des Lkw-Transitverkehrs anstelle „starrer Blockabfertigungen“, die, wie nun zweifelsfrei ersichtlich, durch Verlegung von Transporten auf andere Tage „umgangen“ werden.

„So, wie jede und jeder Pkw-Fahrer bei Überschreiten von Tempo 100 zur Kasse gebeten wird, sind unverzüglich auch die Lkw-Laster in die Pflicht zu nehmen, zu kontrollieren und entsprechend zu sanktionieren - wer die Verkehrssicherheit derart eklatant missachtet, ob geduldet oder nicht, hat auf unseren Straßen nichts verloren.“

 krone.at
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