So, 19. August 2018

Wende im Ehedrama

25.04.2018 11:57

Mann stach sich mit Messer selbst in den Bauch

Wende im Fall um die Messerstecherei am Montag in einer Innsbrucker Wohnung! Wie berichtet, ging die Polizei zunächst davon aus, dass eine 27-Jährige ihren Ehemann mit einem Küchenmesser attackiert haben soll. Die Verdächtige wurde am Dienstag aber wieder enthaftet - der Mann hattes sich die Verletzungen offenbar selbst zugefügt.

Ein 29-jähriger Einheimischer mit drei oberflächlichen Stichverletzungen im Bauchbereich - dessen afghanische Ehefrau (27) soll ihm die Wunden im Zuge eines Streits zugefügt haben. Nach der vermeintlichen Tat ergriff die Verdächtige die Flucht - sie konnte aber im Olympischen Dorf in Innsbruck rasch gestellt und festgenommen werden.

Motiv der Tat ist unklar
Fall geklärt? Nein! Denn am Dienstag sah die ganze Sache schon wieder völlig anders aus. Die 27-jährige mutmaßliche Messerstecherin wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft am Vormittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Grund: Es bestehe der dringende Verdacht, dass sich der Mann die Verletzungen selbst zugefügt habe, so ein Sprecher der Exekutive. Was ihn dazu bewogen hat, sei derzeit noch unklar.

Bis zum blutigen Streit unauffällig
Laut Beobachtungen und Aussagen von Nachbarn lebte das Paar erst seit etwa einem Monat in der Wohnung in der Prinz-Eugen-Straße in Innsbruck. Die beiden seien in dieser Zeit nie negativ aufgefallen. Es habe auch nie einen lautstarken Streit gegeben. Am Montag aber eskalierte ein Ehestreit.

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