Man möchte es dem kleinen Neuankömmling so kuschelig und gemütlich wie möglich machen, doch die die Ansprüche des Winzlings an sein erstes Reich sind bescheiden: Das Kleine braucht ein Bettchen, einen Platz zum Wickeln und eine Kommode für die Kleidung.
Das richtige Zimmer
Noch vor der Möbelauswahl muss am Anfang aller Einrichtungsüberlegungen stets eine gründliche Prüfung der Beschaffenheit des Raumes stehen. Denn die Raumtemperatur ist in den ersten Lebensmonaten besonders wichtig, da Neugeborene ihre Körpertemperatur noch nicht richtig regeln können. Keinesfalls sollten sie Zugluft ausgesetzt werden! Das Babybett sollte daher weder in der Nähe eines zugigen Fensters stehen, noch nahe an einem Heizkörper. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 22 Grad.
Die erste Möbel-Grundausstattung
Lebensmittelpunkt für den Neuankömmling ist sein Bettchen, denn hier wird er die ersten Monate hindurch die meiste Zeit verbringen. Bei der Qualität der Matratze sind daher auch Sparüberlegungen am falschen Platz. Wiegen sind schön – aber im Vergleich zur Gebrauchszeit von ca. einem halben Jahr auch sehr teuer in der Anschaffung. Wer seinem Nachwuchs die sanfte Schaukelbewegung aber nicht vorenthalten will, hört sich am besten im Bekanntenkreis um, ob er vielleicht günstiger zu einem guten Secondhand-Stück kommen kann. Vergleichsweise etwas günstiger sind Baby-Hängematten. Sie sind für Baby bis zu einem Jahr bzw. einem Körpergewicht von etwa 20 kg geeignet.
Wickeltisch und Kommode kombiniert man am besten. Viele Babykommoden werden daher gleich mit einem praktischen Wickelaufsatz, den man später entfernen kann, angeboten. So hat das Baby dann später gleich seinen ersten eigenen Schrank. Solche Kombinationen gibt es in vielen Farben und Designs. Sinnvoll ist es, eine eher neutrale Gestaltung zu wählen, etwa helles Holz. So kann man die Kommode leicht mit entsprechenden Aufklebern und Accessoires „mitwachsen“ lassen.
Tipp: Eine Wärmelampe nimmt der Wickeloberfläche die Kälte und ermöglicht so auch eine längere Massage, ohne dass das Baby zu frösteln beginnt. Sie wird in ca. 1,20 Meter von der Wickelfläche entfernt an der Wand befestigt.
Ein buntes Mobile freut den Winzling und lenkt ihn auch ab, wenn das Wickeln einfach zu lange dauert und er sich viel lieber umdrehen möchte.
Profi-Ratschläge
Die auf Kindereinrichtung spezialisierte Innenarchitektin Alexandra Schnögass-Mück vom Kinderausstatter „Vibel“ hat einige Tipps für die Babyzimmereinrichtung zusammengestellt.










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