Das freie Wort

Kuba bleibt nicht verschont

Überall auf der Welt wütet der Krieg, nicht immer mit Waffen, oft mit Politik, Sanktionen und wirtschaftlichem Druck. Und Kuba? Auch dieses Land bleibt nicht verschont. Man setzt noch härtere Sanktionen, verschärft den Druck, als ob man ein Land ruinieren könnte, nur um Macht zu demonstrieren, um Gier und Konsum durchzusetzen. Ich war zweimal in Kuba. Viele Häuser bröckeln, Straßen sind voller Schlaglöcher, Gebäude stehen kurz vor dem Zerfall. Die Menschen haben kaum Besitz, leben unter Mangel und Entbehrung. Und doch besitzen sie etwas, das wir in unserer Konsumgesellschaft längst verloren haben: Herz, Lebensfreude, Gemeinschaft. Sie tanzen, lachen, musizieren trotz aller Not. Und dann kommt ein abgehobener Präsident wie Donald Trump aus Amerika und geißelt diese Menschen. Menschen, die nichts falsch gemacht haben, die niemandem Schaden zugefügt haben, sollen leiden, nur weil Macht, Gier und Egoismus wichtiger sind als Menschlichkeit. Wo bleibt der Zeigefinger von Russland, China und allen anderen Mächten, die Einfluss haben? Warum schaut die Welt zu, während Unschuldige bestraft werden und ein ganzes Land ruiniert wird? Kuba zeigt uns die bittere Wahrheit: Besitz macht nicht glücklich, Konsum macht nicht stark, und Macht allein zerstört Leben. Trotz allem hat Kuba etwas, das kein Geld, keine Waffen, keine Politik kaufen kann: Herz, Zusammenhalt, Menschlichkeit. Und genau das will man zerstören. Es wird Zeit, dass die Welt hinsieht und sagt: Genug ist genug! Unschuldige dürfen nicht für Machtspiele geopfert werden!

Hans-Peter Hauer, Haid

Erschienen am Fr, 20.3.2026

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