Vor Jahren (war das nicht unter einem gewissen Sebastian Kurz?) wurden die österreichischen Gebietskrankenkassen (GKK) zusammengelegt zur Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Weil dadurch eine Milliarde Euro eingespart werden würde. So wurde uns das schmackhaft gemacht. Geglaubt wurde das am allerwenigsten von Fachleuten der Materie – und sie sollten auch recht behalten. Eingespart wurde gar nichts; im Gegenteil. Aber die Reserven einiger GKKs wurden in den gemeinsamen Topf der ÖGK umgeleitet und verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Und jetzt ist es so weit, dass sich das Desaster nicht mehr verleugnen lässt. Die Gesundheitskasse ist todkrank, liegt im Koma. Sie ist schlicht und einfach pleite, aber so was von pleite. Irgendwie darf das nicht verwundern. Wenn es da Hunderttausende im Land gibt, die nichts einzahlen, denen aber alles bezahlt wird, was sie fordern – bis hin zur künstlichen Befruchtung –, darf man sich nicht wundern. Österreich hat ja ein Ausgabenproblem. Und jetzt sagen Experten, sie gehen von Leistungskürzungen aus. Die Versicherten, die ihr ganzes Erwerbsleben lang kräftig eingezahlt haben, werden begeistert sein. Sie sind nämlich wieder einmal die Angeschmierten.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Do, 19.3.2026
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