Eigentlich habe ich mein ganzes Leben lang die Advent- und Weihnachtszeit von Herzen geliebt. Der absolute Höhepunkt war der Besuch der Christmette am Heiligen Abend 1976 in der Geburtskirche in Bethlehem, als damals junger UN-Leutnant auf den Golanhöhen. Und wenn auch wieder landauf, landab die Christkindlmärkte erstrahlen und es auch wirklich stimmige Weihnachtskonzerte gibt – es will bei mir heuer nicht so richtig das sonst so schöne Weihnachtsgefühl aufkommen. Jeden Tag hört und liest man über furchtbare Probleme wie Kriege, religiös verursachte Konflikte hin bis zu hässlichen Frauenmorden und dann noch einen amerikanischen Präsidenten, der nur ans Geld und „seinen“ Friedensnobelpreis denkt. Die Landsleute in Österreich sind mit der Regierung nicht zufrieden und die Inflation liegt noch immer über vier Prozent. Mir ist deshalb umso mehr nach „Stille Nacht, heilige Nacht“ und strahlenden Kinderaugen als nach diesen ständigen negativen Schlagzeilen. Liebe Politiker, schön, dass Sie alle mit dem Zug von Graz nach Klagenfurt gefahren sind, denn üblicherweise hört man ja nur von Ihren Flügen in der „Reichen-Klasse“ oder in Privatflugzeugen. Aber bitte zeigen Sie etwas mehr Einsatz, etwas mehr Mut bei Ihren Verhandlungen bzw. Gesetzesvorlagen! Und wenn Einsparen nötig ist, dann veranlassen Sie das und verstecken sich nicht hinter Ihren parteinahen Gewerkschaften, Kammern etc. Dank unserer Eltern und Großeltern ist es uns so viele Jahre gut gegangen in Österreich – ich will diesen Zustand wiederhaben und eben glückliche und zufrieden Weihnachten im Kreise der Familie feiern! Und vor allem: Frieden auf Erden!
Werner Hardt-Stremayr, Annenheim
Erschienen am Di, 16.12.2025
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