Es ist in der Tat ein sehr merkwürdiger Schritt, wenn eine österreichische Gemeinde einen traditionellen österreichischen Würstelstand schließt und durch eine Kebabbude ersetzt, insbesondere wenn bereits zwei solche Betriebe in der näheren Umgebung existieren. Die Entscheidung, den steirischen Würstelstand, der ein Symbol der österreichischen Essenskultur darstellt, abzubauen, während man gleichzeitig ein weiteres Angebot aus einer nicht-österreichischen Tradition fördert, wirft berechtigte Fragen auf. Sollte man den Schladminger Gemeinderat etwa durch einen türkischen ersetzen, dann wäre ein Kebabstand vor ihrer Haustüre eine vertretbare Entscheidung.
Tom Eitzinger, Maistatt
Erschienen am Mi, 1.10.2025
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