Bei der Wahl des Linzer Bürgermeisters gaben nur 42,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Nur eine Minderheit war bereit, mitzubestimmen, wer in den nächsten Jahren für die Stadtentwicklung von Linz die politische Verantwortung trägt. Gerade bei einer Bürgermeisterwahl kann der Wähler direkt bestimmen, wer künftig seinen unmittelbaren Lebensbereich gestalten soll und wer nach seiner Meinung die besten Konzepte und Ideen für die positive Entwicklung ihrer Stadt hat. Warum so wenige Linzer bereit waren, an der Wahl teilzunehmen, darf nicht als allgemein erkennbarer Trend, nicht mehr wählen zu wollen, abgetan werden. Es reicht nicht, zu bedauern, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich an Wahlen zu beteiligen und eine immer größere Zahl von Nichtwählern zur größten Wählergruppe wird. Es kann und soll nicht sein, dass eine Minderheit entscheidet, wer die politische Verantwortung für die Stadt oder das Land übernimmt. Demokratie lebt von der Beteiligung – vom Sich-Einbringen und vom Entscheiden, wer die politischen Vertreter sein sollen, und davon, an den Wahlen teilzunehmen. Es darf nicht einfach hingenommen werden, dass eine Mehrheit desinteressiert oder ablehnend Wahlen negiert, unzufrieden über Politik räsoniert und sich enttäuscht obskuren Meinungsblasen zuwendet. Nach jeder Wahl äußern sich die wahlwerbenden Gruppen enttäuscht über die sinkende Wahlbeteiligung. Außer der lapidaren Feststellung „Wir müssen das ändern“, sind keine konkreten Maßnahmen erkennbar, Politik und die Beteiligung an der gesellschaftlichen Entwicklung zum gerne ausgeübten Anliegen der Menschen zu machen.
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