Jetzt geht es also, sollte die EU ihre Pläne verwirklichen können, den Sparbüchern an den Kragen. Eine nicht sehr beruhigende Meldung, allerdings eher klein und unscheinbar gehalten. Das eher unauffällig gehaltene Layout dieser Meldung auf Seite 7 links unten macht die Meldung aber nicht minder brisant: Spareinlagen, bisher bis zu einem Wert von 100.000 ¤ im Falle einer Pleite des Geldinstituts abgesichert, sollen in Zukunft herangezogen werden dürfen, um Verbindlichkeiten der Banken abzudecken. Erst dann würden die Sparer ihr Geld bekommen. Das ist nach der Senkung der Sparzinsen auf beinahe null der nächste Schlag ins Gesicht der Sparer. Man kann nur hoffen, dass sich genügend mutige Gegenstimmen zu diesem ambitionierten Vorstoß der EU finden.
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